#93 Learnings 2024 - Meine größten Erkenntnisse für dein erfolgreiches 2025

Shownotes

🚀 Hauptthemen der Folge

Learnings 2024 – Meine größten Erkenntnisse für dein erfolgreiches 2025:

  • Fleiß schlägt Talent: Warum harte Arbeit langfristig entscheidender ist als Begabung und wie du beides kombinierst, um unschlagbar zu werden.
  • Fokus statt FOMO: Wie du Ablenkungen eliminierst, Prioritäten setzt und dadurch deine Ergebnisse steigerst.
  • Vorbilder mit Bodenhaftung: Warum realistische Vorbilder so wichtig sind und wie sie dich inspirieren können.
  • Social Media kontrollieren: Wie du deine Zeit im Netz bewusst steuerst und dadurch produktiver wirst.
  • Alles zahlt sich aus: Warum jede Anstrengung – sei es im Vertrieb, beim Training oder beim Lernen – langfristig Früchte trägt.
  • Eigenverantwortung übernehmen: Setze deinen Fokus auf das, was du selbst beeinflussen kannst, und baue keine Abhängigkeiten auf.
  • Bauchgefühl und Rationalität: Warum Intuition ein wertvolles Werkzeug ist, das durch klare Entscheidungen ergänzt werden sollte.

📌 Warum solltest du reinhören?

  • Erfahre, welche Lektionen aus 2024 dir helfen können, im neuen Jahr fokussierter und erfolgreicher zu werden.
  • Lerne, wie du durch bewusste Prioritäten, Fleiß und Eigenverantwortung langfristige Erfolge erzielst.
  • Lass dich von praktischen Tipps und ehrlichen Erfahrungen inspirieren, um 2025 dein bestes Jahr zu machen.

💡 Für wen ist diese Folge besonders interessant?

  • Für Vertriebler:innen, die sich durch klare Strategien und Beständigkeit von der Konkurrenz abheben möchten.
  • Für Unternehmer:innen und Selbstständige, die ihre Zeit und Energie auf das Wesentliche fokussieren wollen.
  • Für alle, die persönliche und berufliche Weiterentwicklung anstreben und aus den Learnings eines erfolgreichen Jahres schöpfen möchten.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute gibt es zum Jahresabschluss etwas ganz Besonderes.

00:00:03: Ich teile mit euch meine wichtigsten Learnings aus 2024.

00:00:07: Dabei erwarten euch sowohl prägende Aha-Momente für den Vertrieb als auch allgemeine lehrreiche

00:00:12: Lektionen, die ich für mein Wachstum in 2025 unbedingt beherzigen werde.

00:00:17: Ich bin mir deswegen sicher, dass heute jeder etwas Wertvolles aus dieser Folge hier mitnehmen

00:00:22: kann fürs kommende Jahr.

00:00:24: Bleibt dran und erfahrt, wie ihr aus diesen Erkenntnissen den maximalen Nutzen ziehen

00:00:29: könnt.

00:00:30: Ich wünsche euch ganz viel Spaß und let's go!

00:00:32: Ich wünsche allen meinen Vertriebsverliebten da draußen einen wunderschönen Wochenstart.

00:00:48: Mein Name ist Helena Schäfer und ich lebe und atme Vertrieb.

00:00:51: Und hier in meinem Podcast dreht sich alles rund um die Themen Vertrieb, praktische Verkaufstipps

00:00:56: und wie du das richtige Verkäufer-Mindset entwickelst.

00:00:59: Und was mein Podcast dabei besonders macht, ist der Praxisbezug.

00:01:02: Alle meine Tipps und Methoden habe ich zuvor selber getestet und erfolgreich angewendet.

00:01:06: Ich bin selber nämlich noch aktive Vertrieblerin und kämpfe genau wie du da draußen Woche

00:01:10: um Woche um positive Verkaufsergebnisse.

00:01:13: Das heißt, du kannst dir also sicher sein, dass diese Ratschläge hier in meinem Podcast

00:01:17: nicht einfach nur blanker Theorie entsprechen, sondern in der Praxis wirklich funktionieren

00:01:22: und sofort umsetzbar sind.

00:01:24: Und damit herzlich willkommen zur letzten Folge in diesem Jahr.

00:01:28: Ich freue mich unglaublich, auf dieses Jahr zurückzublicken und einfach zu realisieren,

00:01:34: wie krass viel in diesem Jahr passiert ist.

00:01:37: Keine Sorge, schonmal vorab, es wird jetzt keine irgendwie Reflexionsfolge oder so,

00:01:42: wo wir mal so das Jahr Revue passieren lassen.

00:01:45: Das finde ich ein bisschen, ja, in dem Sinne zu langweilig, weil es trotzdem ja hier auch

00:01:51: in meinem Podcast darum geht, euch wertvolle Tipps und Methoden mitzugeben und Learnings

00:01:55: auch.

00:01:56: Und da freue ich mich heute zu der Folge dazu entschieden, einfach mal über meine größten

00:02:01: Erkenntnisse zu sprechen, was alles in diesem Jahr so passiert ist, was ich anwenden kann,

00:02:07: wo ich auf die Schnauze geflogen bin und was ich alles für 2025 mitnehmen werde.

00:02:12: Und jetzt mal eine Sache noch kurz vorab.

00:02:15: Ich bin mir sicher, dass ich jeder, jeder, jeder aus dieser heutigen Folge etwas mitnehmen

00:02:21: kann, weil ich auch extra geschaut habe, dass ich das so ein bisschen durchwürfe, jetzt

00:02:25: nicht nur Vertriebstipps, Vertriebserkenntnisse, sondern auch allgemeine Learnings, wo ich

00:02:30: mir gesagt habe, ja, jetzt bin ich wieder mal ein Jahr älter geworden, ein Jahr reifer.

00:02:35: Und so einige Sachen sind mir einfach irgendwie bewusst geworden, die ich vielleicht vor drei

00:02:41: Jahren noch nicht so gesehen hätte.

00:02:43: Und so was, solche Sachen, solche Erkenntnisse finde ich immer unglaublich spannend, weil

00:02:47: ich finde, man kann immer Impulse für sich mitnehmen und einfach mal schauen, okay, was

00:02:52: kann ich denn in meiner aktuellen Situation verbessern und was kann ich für das nächste

00:02:57: Jahr zum Beispiel einfach gänzlich vermeiden, weil ich zum Beispiel einfach davon gehört

00:03:02: habe und auch von Ausfehlern und Erkenntnissen anderer lernen kann.

00:03:06: Und deswegen möchte ich auch gar nicht mehr lange drumherum reden, sondern mit dem ersten

00:03:10: Learning hier beginnen.

00:03:11: Übrigens, ich habe euch insgesamt sieben Learnings mitgebracht und ich werde zu jedem

00:03:16: Learning ein bisschen eine Geschichte ausholen, um euch einfach auch mal so ein bisschen Kontext

00:03:20: zu geben und euch auch zu erklären, warum genau das jetzt in diesem Jahr ein krasses

00:03:26: Learning für mich war.

00:03:27: So, fangen wir mal mit dem aller allerersten Punkt an und da kann ich wirklich ein Lied

00:03:33: von singen und zwar "Fleiß schlägt Talent" und zwar ausnahmslos immer.

00:03:39: Und zu diesem Punkt kann ich so, so, so vieles sagen.

00:03:43: Ich versuche mich trotzdem kurz zu fassen, weil ja noch sechs andere Punkte folgen,

00:03:48: aber ich glaube, jeder hat das schon mal erlebt und gesehen oder vielleicht auch weil du selber

00:03:53: in der Situation steckst, dass du in einem Bereich sehr talentiert bist, aber einfach

00:03:57: nichts daraus machst.

00:03:58: Ja, ich sehe so viele Vertriebe, ja ich kann einfach am besten aus diesem Bereich sprechen,

00:04:04: weil ich das ja tagtäglich sehe, die unglaublich talentiert sind, die Menschenkenntnis haben,

00:04:10: die charmant sind, die einfach eine gewisse, auf ein gewisses Gehör, eine gewisse Präsenz

00:04:15: mitbringen, die sehr überzeugend sind, eine hohe Überzeugungskraft haben, die aber,

00:04:22: schuldigung, dass ich sage, scheiße Faul sind und irgendwie für Terminierung gefühlt

00:04:29: irgendwie zwei Wochen Anlauf brauchen und wenn die dann mal in die Terminierung kommen,

00:04:33: dann machen die drei bombastische Termine und lehnen sich dann wieder zurück.

00:04:36: Und auf der anderen Seite sehe ich diejenigen und da zähle ich mich definitiv auch dazu.

00:04:42: Ich sage immer, ich bin nicht die talentierteste Verkäuferin, ich bin auch nicht diejenige,

00:04:48: die irgendwie sich das aus dem Ärmel schüttelt und mit jedem Menschen da draußen klarkommt

00:04:53: und zu jedem direkt durchringt oder so.

00:04:55: Ich bin auch sicherlich nicht diejenige, die am Telefon am talentiertesten ist, weder

00:05:00: die schlauste noch die die bestaussähnste, ja das sind alles Sachen, die kann ich ausklammern.

00:05:05: Aber eine Sache, da kann mir keiner was vormachen, ist, dass ich definitiv, wenn ich auf meine

00:05:11: ganze Arbeit jetzt zurückblicke auch, ja und Arbeit hat ja schon auch in der Schule begonnen.

00:05:16: Ich war immer eine der fleißigsten, immer eine der fleißigsten und diszipliniertesten,

00:05:21: weil ich wusste alles klar, wenn ich in einem Bereich zum Beispiel durchschnittlich bin,

00:05:25: dann muss ich mir den Rest einfach hart erarbeiten.

00:05:27: Und das ist genau das, was ich auch sehe, was ich schon immer gesehen habe, wenn ich zurück

00:05:32: an meine Wasserballkarriere zum Beispiel denke, waren unglaublich talentierte Schwimmerinnen,

00:05:38: unglaublich talentierte Wasserballerinnen, die eine unglaublich krasse Genetik hatten,

00:05:44: also einfach so vom Körperbau her auch so sehr wendig waren, einfach eine brutale Monster-Lunge

00:05:51: hatten, ja und einfach schwimmen konnten Kilometer an Kilometer ohne Ende, ja, die aber nicht

00:05:57: zum Training gekommen sind, weil die sich so dachten, ja gut, zweimal die Woche zum Training

00:06:00: passt schon, die ziehen dann ihre Spiele durch, passt schon, aber die sind da einfach stagniert

00:06:04: in ihrer Entwicklung versus, da kann ich ein Lied von singen, diejenigen, die sehr spät

00:06:09: mit dem Schwimmen angefangen haben, die auch von der Statur her einfach ein bisschen stabiler,

00:06:15: unwendiger gebaut sind, sag ich mal, ja, die sich dadurchs Wasser gekämpft und gerungen

00:06:20: haben, wo ich gesagt habe, nein, ich will das jetzt schaffen, ich möchte in die Auswahl

00:06:24: kommen, ja, und die dann für das im Sichem zum Sommercamp eingetragen haben und zweimal

00:06:31: pro Tag trainiert haben so.

00:06:32: Also das ist passiert, ich habe es geschafft in die Auswahl, ja, ich wurde ausgezeichnet

00:06:36: bei den deutschen Meisterschaften und so weiter und so fort, also das ist nur eine ganz,

00:06:40: ganz kleine Anekdote gewesen bis hin zu den beruflichen Erfolgen oder schulischen Erfolgen,

00:06:46: ja, wo ich mir gesagt habe, alles klar, ich bin nicht die krasseste Physikerin oder so

00:06:51: was, ja, aber ich hatte zum Beispiel Physik-LK in der Schule und habe trotzdem meine 15 Punkte

00:06:56: erreicht, weil ich diese Formeln ohne Ende gekloppt habe, bis zum Erbrechen, ja, und

00:07:03: das ist das, was ich meine, also ich habe es tausendmal selber auch bestätigt und bewiesen

00:07:09: bekommen, dass Fleiß-Talent am Ende des Tages immer schlagen wird und die Kühe, also das

00:07:14: Non-Plus-Ultra ist, wenn du talentiert bist und die Arbeit reinsteckst, also dann bist

00:07:20: du wirklich unbesiegbar, dann gehörst du zu den 1% in deinem Bereich, denen keiner

00:07:25: was vormachen kann, wenn du weißt dein Talent auch richtig zu fördern und dich auch hinsetzen

00:07:30: kannst und es einfach durchziehst in dem Bereich, was auch immer du erreichen willst,

00:07:35: ob es jetzt eine sportliche Leistung ist oder eine schulische Leistung oder irgendwie eine

00:07:39: berufliche Leistung, wenn du fleißig bist, dann wirst du unabdingbaren Erfolg haben,

00:07:44: also da führt gar kein Weg dran vorbei, das funktioniert nicht anders, wer macht, gewinnt,

00:07:49: ja, und wenn du an der Sache dran bleibst und deine Sachen durchziehst und deine Ziele

00:07:53: erreicht und weißt wo du hin möchtest, also wie soll man da unerfolgreich werden, das

00:08:00: funktioniert nicht, schick mir mal bitte ein Beispiel wo das mal nicht geklappt hat,

00:08:05: also das macht einfach von der Logik her schon gar keinen Sinn, ja, und deswegen, wenn du

00:08:10: in dem Bereich schon Talent hast, dann hast du einen absoluten Jackpot, wenn du dir, ich

00:08:16: sag mal nicht zu schade, bis mal die extra Meile zu gehen und da den Fleiß und die

00:08:20: Disziplin auch reinzustecken, so, und um das ganze mal zu übertragen auf den Vertrieb,

00:08:25: ich habe das heute, ich habe das einfach in diesem Jahr gemerkt, als ich da den Job

00:08:28: gewechselt habe und mir so dachte, ja okay, also eigentlich die Vertriebsskills, die ich

00:08:33: bis jetzt so erarbeitet habe, klar davon ist vieles übertragbar, aber bei einigen Bereichen

00:08:40: musste ich auch bei Null anfangen und ich habe einfach gemerkt, so, dass am Ende des

00:08:45: Tages, wenn ich jetzt so auf das Jahr zurückblicke jetzt zum Ende des Jahres, dass ich trotzdem

00:08:49: Erfolge hatte, jetzt nicht irgendwie, weil ich perfekt in jedem Bereich Bescheid wusste,

00:08:54: sondern einfach nur, weil ich meine Akquise durchgezogen habe und darauf kommt es jetzt

00:08:59: in meinem, in meinem Bereich, in meinem Vertriebsbereich ja am allermeisten an, so, genau.

00:09:04: Okay, ich denke zu diesem Learning habe ich euch jetzt mal so genug Impulse, genug Beispiele

00:09:10: gebracht und ich glaube, jeder kann da auch etwas mit anfangen, also wenn du etwas erreichen

00:09:15: willst, dann sei fleißig. Punkt, okay. Zweit ist Learning, wovon ich auch ein richtig,

00:09:24: richtig langes, langes Lied singen kann und zwar, man kann nicht auf fünf Hochzeiten

00:09:28: gleichzeitig tanzen. Und das musste ich bitter erfahren, vor allem jetzt so, ich würde sagen,

00:09:36: im letzten Quartal, wenn nicht sogar letzten halben Jahr, dass mich eine gewisse Ablenkung,

00:09:42: unglaublich viel Fokus und auch erfolgreiche Ergebnisse gekostet hat. Ich neige leider

00:09:49: dazu, in manchen Bereichen sehr impulsiv zu sein und mich auch zu schnell von Sachen

00:09:55: zu begeistern, die tatsächlich irgendwie nur so ein erster Hype sind und dann nachher

00:10:00: so ein bisschen ausklingen. Ich habe nämlich in diesem Jahr einfach auch wieder viel so

00:10:05: reflektiert und mir überlegt, was will ich denn überhaupt machen jetzt so über meine

00:10:08: Vertriebsleistung hinaus, sag ich mal, mit Vertriebsverliebt etc. und habe dann irgendwie

00:10:14: angefangen, hier mal jemanden kennenzulernen, da mich mal mit jemandem zu treffen, hier mal

00:10:18: über ein Projekt nachzudenken, dann war es mal Consulting, dann war es irgendwie einen

00:10:24: Finanzdienstleister oder so, was ist ja auch egal, also so tief will ich jetzt nicht in

00:10:28: diese Themen einsteigen, aber auf jeden Fall hatte ich dann irgendwie so jetzt vor allem

00:10:32: im letzten Quartal so ein richtig unzufriedenes und unfokussiertes Gefühl, wo ich mir einfach

00:10:39: eingestehen musste, ja Helena, da bist du einfach schon wieder selber Schuld dran, weil wenn

00:10:43: du bei den altbewerten Sachen geblieben wirst, wie beispielsweise Vertriebsverliebt und deine

00:10:49: Vertriebstätigkeit jetzt bei dem neuen Unternehmen zum Beispiel, hättest du einfach schneller,

00:10:55: also schneller einmal die Erfolge erzielt und vielleicht in manchen Bereichen sogar auch

00:11:00: bessere Erfolge, und da musste ich einfach schon wieder hart den Tatsachen ins Auge blicken

00:11:06: und einfach mehr eingestehen, ja, ich habe halt einfach schon wieder zu viele Sachen

00:11:11: parallel angefangen und das geht so nicht, weil ich kann nicht überdurchschnittliche

00:11:15: Leistungen im Vertrieb liefern, überdurchschnittliche Leistungen bei Vertriebsverliebt und dann

00:11:21: auch noch zwei weitere Projekte überdurchschnittlich bedienen, das funktioniert einfach nicht irgendwie,

00:11:26: muss ich meine Energien ja auch aufteilen und deswegen musste ich mir einfach, um es

00:11:32: nochmal zu wiederholen, eingestehen, so geht es nicht weiter, je weniger Sachen ich bei

00:11:38: mir einfach so im Blickfeld habe, desto besser sind die Ergebnisse in den einzelnen Bereichen

00:11:42: und deswegen habe ich für mich dann auch eine Entscheidung getroffen und gesagt ja, ich

00:11:46: musste für mich einfach abwägen, was ist für mich das Wichtigste, was bringt mich wirklich

00:11:50: voran, was bringt mich meinen großen Zielen, meiner Vision näher und alles andere, was

00:11:57: nicht auf dieses Visionskonto einzahlt, muss ich radikal aussortieren und selbst wenn es

00:12:02: viele verschiedene gute, coole Projekte gibt, es ist trotzdem deine Aufgabe, dich für das

00:12:07: zu entscheiden, was du wirklich, wirklich willst und was auch sinnvoll ist für deine Ziele,

00:12:11: für deine Vision und das ist einfach etwas, was ich im nächsten Jahr ganz, ganz stark

00:12:17: nochmal forcieren werde, dass ich mich auch bewusst abschirme, bewusst nein sage, egal

00:12:22: wie cool manche Sachen sind, egal wie viel Bock ich habe mit jemandem zusammenzuarbeiten,

00:12:27: dass ich einfach für mich persönlich andere Prioritäten definiert habe und mich auch

00:12:32: nicht ablenken lassen möchte, ehe ich ein bestimmtes Ziel nicht erreicht habe.

00:12:35: So und das ist glaube ich auch etwas, was ganz vielen da draußen immer, also einfach mal

00:12:41: gut tun würde darüber nachzudenken, was ist mir wirklich wichtig und was bringt mich wirklich

00:12:47: voran und alles andere macht mich weder glücklich noch bringt mich voran, sondern sorgt einfach

00:12:51: nur an meiner Energie, macht Kopfschmerzen und macht mich unfokussiert und das gehört

00:12:55: einfach eliminiert aus deinem Leben.

00:12:58: 3.

00:12:59: Learning suche dir Vorbilder, die nahbar sind und mit denen du dich identifizieren kannst.

00:13:04: Ich habe in den letzten Jahren ganz, ganz, ganz viele tolle, erfolgreiche Persönlichkeiten

00:13:09: kennengelernt, sei es jetzt irgendwelche Speaker, Coaches, Trainer, Mentoren etc., etc., ich

00:13:15: habe wirklich aufgrund meiner Vertriebstätigkeit und auch mit Vertriebsverliebt sehr, sehr

00:13:19: viele Menschen kennengelernt in den letzten Jahren.

00:13:22: So und mir ist eine Sache immer bewusster geworden, die mir vor allem dieses Jahr aufgefallen

00:13:28: ist, weil ich einfach so stark auch nochmal mit Mentoren zugange war und auch nochmal

00:13:34: extra vielen meine Persönlichkeitsentwicklung investiert habe, sowohl monetär als auch

00:13:38: zeitlich und mir ist einfach aufgefallen, dass es mir persönlich ganz, ganz, ganz wichtig

00:13:44: ist, dass mein Mentor oder die Menschen, von denen ich lerne, dass ich irgendeinen Bezug

00:13:50: zu denen habe und mit Bezug meine ich, dass ich mit denen mich irgendwo ein Stückchenweit

00:13:56: identifizieren kann.

00:13:57: Ich habe hier zwei Beispiele.

00:13:59: Ich habe mal einen Speaker kennengelernt oder was heißt Speaker, ich würde sagen einen

00:14:05: Seminarleiter, der in einer mittelgroßen Gruppe, ich glaube da waren ungefähr so 80 Leute

00:14:11: oder so einen Vortrag gehalten hat über Erfolg und seinen Werdegang und was auch immer, ja.

00:14:17: Und es war alles so perfekt und so nahtlos dargestellt.

00:14:22: So dieses "ja du musst einfach deine Sachen durchziehen und obwohl ich damals meine 60

00:14:26: Stunden Woche hatte, habe ich trotzdem das und das gemacht und bla bla bla und war verheiratet

00:14:32: und habe auch meine Gesundheit geachtet und dies das jenes Jahr.

00:14:35: Es war irgendwie so ein perfektes Bild, wo man sich so dachte, wow, wenn ich jetzt mein

00:14:40: Lifestyle mit dir vergleiche, dann fühle ich mich ja fast schon wie eine Loserin.

00:14:44: Und das ist um ehrlich zu sein nicht das Gefühl, was ein Mentor oder ein Vorbild dir

00:14:48: vermitteln sollte.

00:14:50: Es ist mehr dieses "wie hart hast du gestruggelt?

00:14:53: Wo waren deine Tiefpunkte, die du überwunden hast mit bestimmten Tools oder mit Denkweisen

00:14:58: ja oder mit bestimmten Handlungen?"

00:15:00: Das ist doch das, was uns menschlich und nahbar macht.

00:15:04: Du kannst mir nicht erzählen da draußen.

00:15:06: Nimm den erfolgreichsten, also subjektiv jetzt für dich, erfolgreichsten Menschen auf

00:15:10: der Welt und frag ihn mal nach seinen Tiefpunkten.

00:15:14: Jeder Mensch da draußen erlebt Höhen und Tiefen im Leben.

00:15:18: Das ist völlig normal.

00:15:19: Kein Leben verläuft reibungslos.

00:15:22: Wir alle haben Schicksalsschläge.

00:15:23: Wir alle haben mal irgendwas mit der Gesundheit, ob es jetzt bei dir selber ist oder in der

00:15:28: Familie oder einfach mal Sachen, die nicht funktionieren.

00:15:31: Unvorhergesehene Ereignisse wie zum Beispiel Corona oder so.

00:15:34: Kannst du mir nicht erzählen, dass dein Leben nicht teilweise temporär mal erschwert hat.

00:15:41: Das ist einfach eine Sache, die ich überhaupt nicht mehr feier, wenn sich jemand hinstellt

00:15:45: und das alles irgendwie total verheerlicht, seinen Werdegang, seine Persönlichkeit, ohne

00:15:50: mal einmal durchblicken zu lassen, wie hart es wirklich mal war.

00:15:54: Dann habe ich mal einen Vergleich gehabt zu einem Seminarleiter, der gesagt hat, dass

00:16:02: er mit 27 1 Million Euro Schulden hatte.

00:16:05: Und jetzt steht er hier, ich glaube, der war schon über 60 oder so, hat quasi seinen

00:16:10: kompletten Werdegang erzählt, wie er es raus geschafft hat, wie viele Jahre es gedauert

00:16:14: hat, welche Tools er benutzt hat, wie er seine Denkweise geändert hat, wie es jetzt bei ihm

00:16:20: aussieht.

00:16:21: Das ist doch eine viel nahbare und auch realistischere Geschichte, wo man sich direkt sagen kann,

00:16:28: wow, krasse Persönlichkeit.

00:16:29: Und ich persönlich kann hier nur von meiner Spartaus sprechen, respektiere solche Menschen,

00:16:34: die mal durch sich kann lassen, mir ging es mal richtig beschissen und ich hatte auch

00:16:38: mal Tiefpunkte in meinem Leben, respektiere ich 100 mal mehr als diejenigen, die das

00:16:42: einfach ausklammern und sagen, guck mal, was ich für ein geiler Hangst bin.

00:16:45: Also ich weiß nicht, wie es dir da draußen geht, aber das Feedback, was ich bis jetzt

00:16:49: bekommen habe, ist definitiv, dass viele mir zustimmen, weil es einfach nur menschlich

00:16:55: ist.

00:16:56: Es ist mal menschlich, kein Bock zu haben.

00:16:58: Es ist mal menschlich, mal eine Zeit lang weniger motiviert zu sein und langsamer voranzukommen.

00:17:02: Warum dieses ganze Verherrlichen, so fast schon dieses heroische, ja, also das feiere ich gar

00:17:09: nicht mehr und es gibt mir auch überhaupt gar keine Identifizierungspunkte mit einem

00:17:16: Vorbild.

00:17:17: Und deswegen ist das auf jeden Fall ein Learning, was ich dir definitiv ans Herz legen würde.

00:17:22: Such dir Vorbilder, die nahbar sind, die eine realistische Geschichte haben, an denen du

00:17:27: dich auch wirklich, wirklich orientieren kannst und wo du dir nicht das Gefühl geben, guck

00:17:32: mal, wie geil ich bin und du stehst 20 Stufen unter mir.

00:17:36: Das ist meiner Meinung nach hat überhaupt nichts mit Vorbildfunktion zu tun, sondern

00:17:40: mehr mit "Ich möchte, dass ihr mir applaudiert für meinen Erfolg".

00:17:44: Keine Ahnung.

00:17:45: Finde ich einfach Käse.

00:17:47: Okay.

00:17:48: Fiertes Learning.

00:17:49: Social Media ist eine Sucht, unter der nahezu jeder leidet.

00:17:52: Und da müssen wir uns leider, leider einfach eingestehen, dass das einfach ein Ding ist,

00:17:57: was auch nicht mehr wegzudenken ist, was auch vollkommen okay ist.

00:18:01: Also mein Learning, meine Erkenntnis aus diesem Jahr ist wirklich ja, es ist da.

00:18:06: Jeder klebt irgendwie an seinem Handy, wenn ich keine Ahnung, jetzt erst Weihnachten wieder

00:18:10: zu Hause gesehen, ob es jetzt Oma ist, Opa, Tante, Onkel, Mama, Bruder sowieso.

00:18:15: Ich habe einen jüngeren Bruder, die jüngeren Generationen sind ja sowieso ein bisschen stärker

00:18:20: noch mal davon betroffen, aber jeder klebt irgendwie an seinem Handy.

00:18:23: Ob es jetzt irgendeine eBay-Kleinanzeigenrecherche ist oder irgendwie auf Facebook in irgendwelchen

00:18:28: Gruppen oder Instagram Reels oder TikTok-Videos, was auch immer, jeder klebt irgendwie an

00:18:33: seinem Handy und es ist einfach unrealistisch in der heutigen Zeit zu sagen, ich mache jetzt

00:18:38: einen kompletten Detox, ich mache mein Handy aus und bin unerreichbar für vier Wochen

00:18:43: oder so.

00:18:44: Das ist etwas, was ich in diesem Jahr einfach realisiert habe, akzeptiere aber auch versuche

00:18:49: im nächsten Jahr besser damit umzugehen, weil es einfach dazu gehört, es ist einfach so

00:18:53: digitales Zeitalter, das Handy ist nicht mehr wegzudenken und es hat auch viele Sachen

00:18:58: im Alltag natürlich, es ist also unglaublich praktisch geworden, du kannst so viele Sachen

00:19:04: einfach mal schnell mit deinem, weil du eine Internetverbindung hast und ein Mobilgerät

00:19:09: im Internet nachgucken, du kannst so viele Sachen bestellen, du kannst, wenn du im

00:19:14: Ausland zum Beispiel irgendwo bist, schnell mal einen Satz übersetzen, wenn du die Sprache

00:19:18: nicht kannst, das gab es vor 20, 30 Jahren noch gar nicht.

00:19:21: Also das sind alles so Vorteile, die das Handy einfach un, wie nennt man das, nicht mehr

00:19:26: wegdenkbar machen, ich glaube so ist das richtig, aber die große Gefahr ist wirklich dieses

00:19:33: Suchtpotenzial.

00:19:34: Das ist einfach etwas, wo ich euch noch nicht mal krasse Tipps mitgeben kann, weil ich selber

00:19:39: noch am herausfinden bin, wie gehe ich mit dieser Tatsache um, das Handy und so, Schmidia

00:19:45: und so weiter, einfach jetzt zu meinem Leben dazugehört und wie kann ich damit bewusster

00:19:51: umgehen, sodass mein Konsum meine Leistungsfähigkeit ist.

00:19:54: nicht beeinträchtigt, weil ich sage es euch ganz ehrlich, was mir in diesem Jahr aufgefallen ist.

00:19:58: Klar habe ich meine Ziele erreicht, natürlich bin ich fleißig. Ich mache meinen Podcast,

00:20:03: egal ob ich jetzt irgendwie davor auf Instagram eine halbe Stunde war oder nicht, aber Fakt ist,

00:20:07: es macht mich unkonzentriert und ich brauche immer ein Weilchen, wieder reinzukommen und ich

00:20:12: merke irgendwie, wenn ich zwei, drei, vier Stunden gearbeitet habe, dann habe ich ein

00:20:16: richtiges Bedürfnis, wieder ans Handy zu gehen und das finde ich problematisch. Diese Gefühle,

00:20:20: die das auslöst, wenn es mal nicht in Reichweite und so was ist. Und das ist mir einfach in diesem

00:20:26: Zusammenhang sehr wichtig gewesen, das mit euch zu teilen, weil ich finde, jeder sollte mit seinem

00:20:31: Konsum bewusster umgehen und einfach Lösungen dafür finden für eine Sache, die einfach da ist

00:20:37: im Leben. Und ob es jetzt irgendwie dann bildschirmfreie Zeit ist oder so oder ich ein paar Apps

00:20:43: lösche, optimiere oder mir einfach sage, so, ne, ich mache mein Handy während der Arbeitszeit aus

00:20:49: oder so, das muss jeder für sich selber definieren, schau einfach, dass es dir gut geht und wenn du

00:20:52: merkst, es beeinträchtigt deinen Alltag, deine Leistung, dann solltest du unbedingt ja, deinen

00:20:59: Konsum dementsprechend antassen, einfach auch für deine mentaler Gesundheit. Ja, das wäre das

00:21:05: vierte Learning gewesen. Fünftes Learning ist eines meiner Lieblings-Learnings in diesem Jahr,

00:21:11: weil ich da auch mit einem sehr guten Freund drüber geredet habe und der hat mir diesen Satz

00:21:16: hier mitgegeben. All work is stored, never lost. Also bedeutet übersetzt, alle Arbeit ist gelagert,

00:21:25: niemals verloren. Und es ist egal, ob du jetzt trainierst, ob du dir einen neuen Skill aneignest,

00:21:32: ob du in einem eigenen Business-Arbeitest, ob du auf etwas hinspaßt sag ich mal, ob du allgemein

00:21:39: irgendwie auf ein größeres Ziel hinarbeitest und ganz viele verschiedene Sachen dafür unternimmst,

00:21:45: ob du eine Auswanderung planst und dafür irgendwie 10 Euro pro Tag zur Seite legst. Es ist völlig

00:21:51: egal, es ist alles Arbeit, was auf ein gewisses Lagerkonto einzahlt, was aber niemals verloren ist.

00:21:57: Bei mir zum Beispiel war dieser Moment, wo ich mit meinem Kumpel drüber geredet habe, dass ich

00:22:03: meinte, ja du schau mal, ich mache jetzt für Triebsverlieb zum Beispiel schon seit zwei Jahren

00:22:07: und es wächst mir einfach alles zu langsam. Ich bin ein sehr, sehr ungeduldiger Mensch, ich will

00:22:12: immer alles sofort und schnell und besser haben und ich sehe, klar, wenn ich jetzt auf zwei Jahre

00:22:18: zurückblicke, wie unglaublich krass diese Community hier gewachsen ist. Aber ich bin immer sehr,

00:22:23: sehr selbstkritisch zu mir und denke mir so, naja, manche zum Beispiel schaffen ihre 5000

00:22:28: Follower in einem Jahr, manche sogar 10.000 Follower in sechs Monaten oder was auch immer. Und bei mir

00:22:33: ist es einfach immer noch so, dass ich ganz viele Sachen ausprobiere, herausfinde, meinen Content

00:22:38: optimiere und es fühlt sich irgendwie so an, als würde ich auf erstelle stehen und als würde

00:22:43: ich nicht vernünftig wachsen. So und da hat er mir erst mal gesagt, sei mal, bist du bescheuert,

00:22:47: also alles das, was du jetzt gerade machst, ist doch nicht verloren. Es zahlt, also es ist stored,

00:22:53: gelagert. Alle Arbeit und egal, ob es jetzt noch ein Jahr dauert, fünf Jahre, zehn Jahre,

00:22:58: früher oder später wird es passieren. Früher oder später wirst du deine Reichweitenziele

00:23:04: erreichen. Früher oder später, das wird alles passieren. Es ist genau das, was ich am Anfang

00:23:09: gesagt habe, dieses Fleischlegtalent immer. Solange du machst, wirst du immer Erfolg haben. Und das

00:23:14: ist etwas, wo ich mir auch so dachte, ja, das stimmt auch. Es ist einfach so und das kommt auch so

00:23:21: ein bisschen mit dieser Source Media Zeit und alles so auf Knopfdruck verfügbar haben. Wir sind

00:23:26: einfach ein bisschen ungeduldiger geworden in den Sachen. Wir vergleichen uns viel. Wir haben

00:23:30: Zugang zu ganz vielen verschiedenen Sachen, wo wir einfach mal eine Sache kurz googeln und dann

00:23:36: direkt Bescheid wissen. Und ich habe einfach so bestimmte Messlatten oder ich sag mal Account-Gerößen,

00:23:42: die ich vergleiche, wo ich mir sage, ja, alles klar. Da bin ich ja noch, keine Ahnung,

00:23:45: meilenweit von entfernt und übersehe, wie viel ich eigentlich schon an Arbeit gelagert habe,

00:23:53: die früher oder später abgerufen wird. Und deswegen hier einfach nochmal so die Erkenntnis

00:24:00: auch für 2025. Solang du dran bleibst, solang du an einer Sache arbeitest, solang du deine Skills

00:24:08: verbesserst, solang du an deinem Ziel dran bleibst, wirst du früher oder später Erfolg haben. Und

00:24:15: da bin ich mir zu 1000% sicher und da bin ich meinem Kumpel echt unendlich dankbar, dass er mir diesen

00:24:21: Impuls nochmal mitgegeben hat. Weil manchmal ist es auch wichtig, dass von außen nochmal so gehört

00:24:26: zu bekommen und sich daran zu erinnern, was man eigentlich wirklich alles leistet. Okay, das ist

00:24:33: der, jetzt muss ich mal selber gucken, der fünfte Punkt gewesen. Jetzt noch die letzten zwei

00:24:37: Learnings und zwar sechstes Learning konzentriere dich auf das, was du beeinflussen kannst, weil dich

00:24:44: nämlich Abhängigkeit allgemein immer ausbremsen wird. Und es ist immer ein gewisser Teil,

00:24:50: den du abgibst so aus deinem Einflussbereich würde ich es eher sagen. Was meine ich damit?

00:24:57: Na ja, ganz einfach, egal welcher Lebensbereich, ob es jetzt ein Hobby ist, privat, beruflich,

00:25:03: schau, dass du dir Ziele setzt, die du möglichst groß, also wo dein eigener Einflussbereich so

00:25:12: groß wie möglich ist. Klar, du wirst immer irgendeine gewisse Abhängigkeit haben, sei es,

00:25:17: wenn du jetzt zum Beispiel im Vertrieb arbeitest und dir Aktivitätenziele setzt, dann ist das

00:25:24: dein hundertprozentiger Einflussbereich, aber du bist ja trotzdem irgendwo auch abhängig von den

00:25:29: Tools, die dir das unternehmen stellt. Also komplett unabhängig, unabhängig, unabhängig,

00:25:33: ist glaube ich kein Manager auf dieser Welt, weil selbst wenn du jetzt sagst, yo, ich packe jetzt

00:25:37: meine Sachen und zieh in den Wald, dann bist ja trotzdem auch von der Natur abhängig und von

00:25:41: den Nahrungsbedingungen da in deinem Umkreis und so. Na also, so weit wollen wir jetzt gar nicht

00:25:45: denken, aber ich sag mal, du kannst schon Bereiche wählen oder dir Ziele setzen, die du zumindest

00:25:51: 80 Prozent komplett selber in der Hand hast. Und das ist einfach etwas, was mir in diesem

00:25:57: Jahr so krass aufgefallen ist, dass ich bestimmte Sachen zu hundert Prozent selber in der Hand haben

00:26:05: möchte und einige Sachen nicht in der Hand habe, bei denen ich dann unzufrieden bin. Ja und wo ich

00:26:13: dann feststelle so, ja kacke, es ist jetzt so passiert und ich konnte nichts daran ändern und

00:26:18: das ist einfach nur ein Kackgefühl. Bestes und aktuell ist das Beispiel, ihr wisst, ich bin immer

00:26:22: sehr naber und gebe tiefe Einblicke. Ich bin ja auch in einigen Finanzprojekten investiert,

00:26:29: einfach um mir langfristig, ich sag mal, ein gewisses finanzielles Einkommen aufbauen zu können.

00:26:35: Und da ist jetzt ein Projekt tatsächlich, ich will jetzt nicht sagen extrem gecrashed, aber da ist

00:26:43: quasi in der Wirtschaft was passiert, da ist die japanische Währung extrem in den Keller gegangen

00:26:49: und wir haben über Nacht immense Verluste eingefahren. Und dann saß ich da und denkt mir so,

00:26:54: ja, also ich bin mir ja den Risiken des Investients bewusst, aber trotzdem hat es mich geärgert,

00:27:02: weil ich einfach absolut überhaupt gar nichts an dieser Situation ändern konnte. So und auf der

00:27:06: anderen Seite, wenn du dir jetzt zum Beispiel Trading selber beibringst, dann bist du natürlich von

00:27:14: den Märkten und von den Währungen und was auch immer, wo du jetzt Traders, Obstphorics,

00:27:19: Krypto, was auch immer, ja Aktien, dann bist du natürlich trotzdem von den Märkten irgendwo

00:27:24: abhängig, aber die Skills, die behältst du dir selber bei und so minimierst du den Risikobereich,

00:27:30: weil du das selber alles steuern kannst. Warum haben Menschen zum Beispiel Flugangst? Die meisten

00:27:37: Menschen haben Flugangst, weil sie sich komplett, ich sag mal, den Skills des Flugzeugs der Piloten

00:27:46: untergeben müssen. Also sie haben das Ruder nicht selber in der Hand und deswegen weißt du auch

00:27:51: nicht, warum knackt hier was, warum rüttelt das Flugzeug jetzt gerade, warum macht es hier

00:27:56: Ding, wieso fliegen wir diese Kurve, warum nicht die bla bla bla, ja also total irrational, aber die

00:28:02: meisten Menschen haben wirklich Angst, weil sie das Ruder nicht selber in der Hand haben. Und deswegen

00:28:08: möchte ich einfach damit sagen, dass du dich unbedingt, wenn es also egal welche Ziele es sind,

00:28:14: auf das konzentrieren solltest, was du selber beeinflussen kannst, weil du so Risiko minimieren

00:28:19: kannst, du hast maximale Kontrolle über die Ergebnisse, die du erzielt und du kannst auch

00:28:25: niemanden dafür schuldig sprechen, sag ich mal, wenn mal was schief gelaufen ist. Du kannst,

00:28:30: du hast dich selber in der Verantwortung und kannst auch selber dann sagen, okay, diese Sache ist

00:28:35: jetzt schief gelaufen, das und das habe ich verkackt, aber weil ich es in der Hand habe,

00:28:40: kann ich es morgen besser machen und zwar schnell und so wie ich es will mit meinem Skillset,

00:28:47: sag ich jetzt mal. Also das ist auf jeden Fall etwas, was ich in diesem Jahr noch mal festgestellt

00:28:52: habe. Ich werde mir jetzt kein Trading oder sowas beibringen, sondern das sind einfach so Sachen

00:28:57: gewesen, die mich noch mal zum Nachdenken angeregt haben und die mir einfach für die Zukunft helfen,

00:29:04: bessere Investmententscheidungen zu treffen, weil ich in diesem Bereich einfach noch mal extrem

00:29:10: dazu gelernt habe und jetzt auch noch mal viel besser einschätzen kann, worauf ich zu achten

00:29:15: habe. Und eben genauso was mir dann anschauen werde, wie hoch ist dann überhaupt mein eigene

00:29:21: Einflussbereich. Gehe ich da einfach, gebe ich was ins Schwarze ab und hoffe dann einfach,

00:29:25: dass was daraus wird, sozusagen. Das war jetzt in diesem Fall nicht so. Trotzdem war das Sicherheits,

00:29:30: dass das Risikomanagement noch sehr, sehr gut. Wir haben jetzt keine immensen hohen Verluste

00:29:36: reingefahren, aber trotzdem ist es ein Schock gewesen, sag ich mal, dass sowas binnen weniger

00:29:43: Stunden so extrem passieren kann. Okay und das letzte Learning. Hör auf deine Intuition und wege

00:29:52: dann rational ab. Und hier muss ich sagen, wie auch immer du es nennen magst, Seele, Intuition,

00:29:58: Bauchgefühl, was auch immer, wir kennen es alle. Jeder hatte schon mal diesen Moment, wo wir irgendwie

00:30:05: vor einer Entscheidung standen oder irgendwas gehört haben, was uns entweder ein plötzlich,

00:30:09: ein gutes oder schlechtes Gefühl gegeben hat und wir irgendwie so Signale bekommen haben,

00:30:15: ob es jetzt irgendwie so ein Bauchgefühl war oder so einen Gedanken, den wir bekommen haben oder

00:30:20: einen Kribbeln irgendwo an den Händen oder so, ja oder wir einfach allgemein nervös geworden sind.

00:30:25: All das passiert ja, bevor der Kopf anfängt zu arbeiten. Und hier kann ich euch auch sogar

00:30:32: zwei kleine Geschichten erzählen, die mir einfach gezeigt haben so, wie schlau unser Körper

00:30:37: eigentlich ist, dass wir uns viel, viel besser kennen als uns bewusst ist. Und hier zur ersten

00:30:42: Geschichte, hier auch wieder meinen Kumpel, das ist übrigens der, der gesagt hat, the work is

00:30:47: stored, not lost, ist auch ein sehr, sehr erfolgreicher mittlerweile auch Unternehmer, also der hat

00:30:53: sich mehrere Shops und sowas aufgebaut und ich habe ihn getroffen vor ein paar Monaten und der hat

00:30:58: mir dann auch gesagt, Helena, weißt du, das geht mir hier alles so extrem auf die Nerven,

00:31:03: das Wetter und irgendwie komme ich nicht auf andere Gedanken und mein Kopf ist voll und irgendwie

00:31:07: ich würde so, so, so gerne nach Thailand, aber ich kann irgendwie nicht. So, dann habe ich ihn

00:31:12: erst mal gefragt, ja warum nicht? Also ich meine, du kannst eigentlich von überall außerwelt arbeiten,

00:31:16: du hast irgendwie keine Mitarbeiter, die du im Büro besuchen oder irgendwie überwachen musst

00:31:22: in Anführungsstrichen, ja, sowas hält ich davon ab, ja. Und wir haben lange Rede, kurzer Sinn,

00:31:29: wir haben dann ein bisschen darüber geredet und am Ende ist er tatsächlich nach Thailand geflogen

00:31:34: mit einen paar anderen Freunden und ist jetzt ein Monat dort geblieben und er ist gestern erst

00:31:39: wiedergekommen und hat mir gesagt, das war eines der besten Sachen, die er in den letzten Jahren

00:31:44: überhaupt machen konnte. Also es sieht auch so erholt und entspannt aus und ich habe ihn schon

00:31:49: lange nicht mehr in dieser Verfassung, sag ich mal gesehen, wo ich mich auch so extrem gefreut

00:31:53: habe und ich kenne ihn auch schon viele Jahre, wo ich ihm dann einfach gesagt habe, du siehst

00:31:57: einfach wie ein anderer Mensch aus, so dein Gesicht ist nicht mehr so eingefallen, du siehst einfach

00:32:03: richtig wieder aus, so wie vor zehn Jahren, als ich dich kennengelernt habe, ja. Und was möchte

00:32:08: ich euch jetzt mit dieser Geschichte sagen? Irgendwas in ihm drin hat ihm ja bereits Signale gesendet,

00:32:15: dass genau das das Richtige für ihn ist und der Kopf hat erst mal dagegen gearbeitet. Wir haben

00:32:21: dann gemeinsam irgendwie da so ein paar Argumente rational abgewogen, aber Fakt ist, der Körper

00:32:27: hat ihm signalisiert, schau mal, du musst nach Thailand, geh nach Thailand, das wird dir gut tun.

00:32:32: Und was ist das Ergebnis nach langem hin und her und langem, oh mein Gott, das ist überhaupt das

00:32:38: Richtige und was ist mit meinem Business und bla bla bla, hat er sich in einen Flug gebucht,

00:32:42: eine Unterkunft, saß im Flieger, war jetzt ein Monat da und sagt dann, das war das allerbeste,

00:32:47: was ich in den letzten Jahren überhaupt machen konnte. Ich bin viel produktiver, ich bin effizienter,

00:32:52: ich hatte den Spaß meines Lebens, ich habe realisiert, was ich für weitere Ziele in meinem

00:32:57: Leben erreichen möchte und alles das, weil er seiner Intuition gehört, also quasi auch so

00:33:02: Glauben geschenkt hat. Und genau dasselbe kann ich euch mal auch als negatives Beispiel sagen. Ich

00:33:08: habe Anfang des Jahres eine Zusammenarbeit angeboten bekommen mit einem sehr sehr sehr

00:33:13: erfolgreichen Unternehmer, der einfach auch gesehen hat, okay, wie viel wie viel Zeit und wie

00:33:19: viel Know-how stecke ich hier eigentlich rein in die ganze Sache und er wollte was gemeinsam machen.

00:33:23: Und irgendwas innerlich in mir drin, obwohl ich ihn total mochte und auch immer noch mag und mich

00:33:31: auch also unglaublich inspirierend finde, aber irgendwas innerlich in mir drin hat gesagt, mach

00:33:37: es nicht, das fühlt sich nicht gut an, das ist nicht das, was du willst, das ist nicht das,

00:33:42: wo du dich siehst und mach es einfach nicht. Und immer wenn ich quasi darüber nachgedacht habe,

00:33:48: hat es mir dieses Gefühl weiter bestätigt und mein Kopf konnte irgendwie gar nicht so richtig

00:33:53: jetzt Argumente dafür finden, was gegen diese Zusammenarbeit spricht außer vielleicht, dass

00:33:58: irgendwie ich dann ortsgebunden bin oder was auch immer, aber es waren jetzt irgendwie nicht so

00:34:03: viele pro und kontra Argumente, sondern es war einfach einzig und allein dieses Gefühl, was

00:34:08: mir immer wieder gesagt habe, mach es nicht, das ist nicht das, was du willst. So und im Endeffekt

00:34:13: habe ich die Zusammenarbeit abgelehnt und was ist dann passiert? Zwei Monate später habe ich

00:34:18: einen grandioses Jobangebot bekommen, was überhaupt absolut gar nicht in Erwägung gekommen wäre,

00:34:24: wenn oder was ich nicht in Erwägung gezogen hätte, wenn ich diese Zusammenarbeit eingegangen

00:34:30: wäre. Und das meine ich halt so, dieses Nenn es also wirklich, ob du das jetzt glaubst oder nicht,

00:34:35: aber ich glaube jeder kann irgendwie von der Situation reden, wo deine Intuition,

00:34:40: der eigentlich schon verraten hat, was für die nächsten Monate das richtige für dich sein wird.

00:34:44: Und dann ergibt sich immer irgendwie auf magische Art und Weise, den anderer Weg, den du vorher gar

00:34:51: nicht in Betracht gezogen hast, einfach nur, weil du deiner Intuition gefolgt bist, diesem inneren

00:34:57: Gefühl. Und wir sind trotzdem am Ende des Tages immer noch Emotions gesteuert, würde ich es jetzt

00:35:04: nicht sagen, aber in uns stecken unglaublich viele Emotionen drin und mit Emotionen kannst du so

00:35:10: viel mehr manchmal ausdrücken, als einfach nur mit Worten, einfach weil du es fühlst. Und das ist

00:35:17: auf jeden Fall etwas, was ich in diesem Jahr sehr, sehr krass auch nochmal verstanden habe, was ich

00:35:22: auch in den letzten Jahren immer öfters wahrgenommen habe und was ich für die nächsten Jahre immer

00:35:27: weiter und weiter und weiter trainieren werde auch, wie ich mich eigentlich mit einer Entscheidung

00:35:31: und einem Gedanken fühle. Wie fühle ich mich damit? Und mich dann erst frage, warum fühle ich mich

00:35:38: eigentlich so? Aber im ersten Moment sehr, sehr verstärkt darauf achten werde, was sagt mir mein

00:35:43: Gefühl und was habe ich allgemein so wie reagiert mein Körper auf eine Vorstellung zum Beispiel mit

00:35:51: einer Zusammenarbeit oder so. Und das kannst du zum Beispiel, das habe ich auch in einem Seminar

00:35:56: gelernt, du kannst tatsächlich Zugang zu deiner Intuition, zu deinem Bauchgefühl bekommen,

00:36:03: wenn du dir einen Moment der Ruhe günst. Das muss jetzt nicht unbedingt Meditation sein, aber wenn

00:36:08: du zum Beispiel vor einer Entscheidung stehst, dann geh doch einfach mal in der Natur spazieren,

00:36:13: ja, ohne Kopfhörer, ohne Handy, ohne Begleitung, sondern frag dich einfach mal immer und immer

00:36:20: wieder so, was ist jetzt eigentlich genau das Richtige? Und da wirst du ganz automatisch mehrere

00:36:26: Optionen vorgezeigt bekommen, die du vorher in dem ganzen Trubel und Lärm und Aufgaben vielleicht

00:36:32: gar nicht so gesehen hast. Und wenn du es dann machst, wie zum Beispiel jetzt der Kumpel, der nach

00:36:37: Thailand geflogen ist, dann wirst du auf einmal ganz neue Möglichkeiten und Lösungen vor deinem

00:36:42: geistigen Auge sehen, die dir davor niemals in den Sinn gekommen wären, weil du einfach zum

00:36:47: Beispiel den Ort gewechselt hast, wie er es jetzt gemacht hat. Genau, also hör auf deine Intuition

00:36:54: und wege dann rational ab. Das ist auf jeden Fall auch ein sehr, sehr wichtiges Learning aus diesem

00:37:00: Jahr, was ich hoffe, was dir auch als Erkenntnis dienen wird. So, okay, zusammenfassen kann ich zu

00:37:10: dieser Folge jetzt sagen, 2024 war definitiv für mich ein Jahr der Klarheit mit vielen

00:37:18: Aufs- und Abs auch privat, also wirklich dieses Jahr Wahnsinn, was alles passiert ist. Ich habe

00:37:23: irgendwie das Gefühl, jeden Tag ist irgendwas Neues passiert, aber trotzdem sehe ich dieses Jahr

00:37:28: jetzt so klar einfach vor meinen Augen und ich habe gelernt, dass Fleiß, Fokus, Selbstbestimmtheit

00:37:34: und auch das Bauchgefühl oder die Intuition, wie ich es jetzt nenne, sehr wichtige Grundpfeiler für

00:37:41: Erfolg sind im Beruf, wie im Leben eigentlich in allen Lebensbereichen. Und wenn du diese Prinzipien

00:37:48: anwendest, dann wirst du Fortschritte machen, die du dir vielleicht noch nicht vorstellen kannst,

00:37:53: die aber definitiv das Ergebnis dieser ganzen Komponenten sein werden. Unabdingbar, du wirst

00:37:59: definitiv Erfolg erleben. Und damit sind wir auch beim Ende der letzten Folge im Jahr 2024 angekommen.

00:38:08: Ich hoffe, dass es dir heute gefallen hat und würde mich extrem darüber freuen, wenn du jetzt

00:38:14: nochmal mit mir gemeinsam auf das Jahr 2024 zurückblickst und dir so sagst, boah, die Helena,

00:38:20: die begleite ich jetzt echt schon ein paar Monate. Ich höre hier gerne rein, die macht coole Arbeit,

00:38:24: ich lehme mir hier sehr, sehr viel Mehrwert mit. Dann würde es mich riesig freuen, wenn du mir

00:38:29: eine Bewertung hinterlässt auf deiner bevorzugten Podcast-Plattform, gib gerne so viel Sterne,

00:38:34: wie du fühlst. Ich würde mich natürlich über eine fünf Sterne Bewertung freuen. Das hilft vor

00:38:39: allem dabei, meine Relevanz im Ranking zu steigern und sichtbar für diejenigen zu werden, die genau

00:38:45: auf der Suche nach Vertriebswissen sind und auch nach Praxisnahen Tipps. Und eine letzte Sache,

00:38:50: ich bin nächste Woche beziehungsweise besser gesagt vom ersten bis zum sechsten im Snowboardurlaub.

00:38:56: Ich lass es mir nochmal richtig gut gehen. Ich starte das Jahr grandios in den Bergen mit Schnee

00:39:02: und deswegen wird am 6. Januar die Folge ausfallen. Das heißt, wir hören uns am 13. Januar hier zur

00:39:09: ersten Folge im Jahr 2025 wieder. Ich wünsche euch einen wunderschönen guten Rutsch, ein tolles

00:39:16: Silvester und einen guten Start ins neue Jahr 2025. Macht's gut und bis ganz bald, eure Helena. Ciao,

00:39:24: ciao.

00:39:45: [Musik]

00:39:47: [ vesper ]

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