#140 Zielsetzung 2026 - Klarheit und Visualisierung entscheiden über deinen Erfolg

Shownotes

🎯 Darum geht’s in dieser Folge

  • Warum die meisten Ziele nicht an Disziplin scheitern, sondern an Unklarheit
  • Weshalb Zielsetzung immer mit dem Was beginnt – nicht mit dem Wie
  • Warum dein Gehirn Ziele ohne Bilder ignoriert
  • Wie Visualisierung dein Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst
  • Wie ich seit drei Jahren meine Ziele setze – und warum das mein Leben verändert hat

🧠 Zentrale Learnings

  • Ziele entstehen im Kopf – nicht auf Papier
  • Unser Gehirn denkt in Bildern, nicht in Worten
  • Visualisierung aktiviert Emotionen – und Emotionen steuern Verhalten
  • Klarheit schafft Fokus, Fokus schafft Handlung
  • Erfolg bedeutet mehr als Leistung: Balance ist Teil von Zielsetzung

🔄 Meine Zielroutine im Überblick

Jährliche Zielreflexion direkt nach Neujahr; Arbeit mit sechs Lebensbereichen:

  • Berufung
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Freizeit
  • Persönlichkeit
  • Beziehung
  • Klare, messbare und bildlich vorstellbare Zieldefinition
  • Erst danach: konkrete Planung und Quartalsziele

💭 Reflexionsfragen für dich

  • Was will ich wirklich erreichen?
  • Warum ist mir dieses Ziel wichtig?
  • Kann ich mir dieses Ziel bildlich vorstellen?

Wenn nicht – darfst du hier nochmal nachschärfen.

🎙️ Austausch & Kontakt

Wenn du magst, schreib mir gerne, welche Ziele du dir für 2026 gesetzt hast oder was du aus der Folge für dich mitgenommen hast. Ich freue mich auf den Austausch mit dir:

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Transkript anzeigen

00:00:00: Neues Jahr, neues Glück.

00:00:01: Und wie jedes Jahr setzen sich Menschen Ziele.

00:00:04: Und jedes Jahr scheitern ganz viele nicht an Disziplin, nicht an mangelndem Talent und auch nicht an fehlendem Willen, sondern an unklarer Zielsetzung.

00:00:13: Viele schreiben sich Ziele auf, aber sie fühlen sie nicht.

00:00:16: Sie planen Schritte ohne zu wissen, wofür sie das eigentlich alles tun.

00:00:19: Und genau dafür ist die heutige Folge da perfekt zum Jahresstart.

00:00:23: Denn in dieser Folge geht es darum, warum Zielsetzung immer mit dem was beginnt, nicht mit dem wie.

00:00:29: unser Gehirn Ziele ohne Bilder gar nicht verarbeiten kann und ernst nimmt.

00:00:33: Und wie du deine Ziele für im Jahr ist, dass sie dich wirklich tragen, auch dann, wenn die gewisse Motivation fehlt.

00:00:41: Ganz wichtig, dass es keine Motivationsfolge mit leerem bla bla, sondern eine ganz konkrete Anleitung, wie Zielsetzung wirklich funktioniert, sodass im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Bis gleich.

00:01:10: Ich wünsche allen meinen Vertriebsverliebten da draußen einen wunderschönen Wochenstart und ein frohes neues Jahr.

00:01:18: My name is Helena Schäfer und ich lebe und atme Vertrieb.

00:01:21: Und hier in meinem Podcast dreht sich alles rund um die Themen Vertrieb, praktische Verkaufstipps und das richtige Verkäufer Mindset.

00:01:27: Alle meine Tipps und Methoden habe ich zuvor selber getestet und erfolgreich angewendet.

00:01:32: Ich bin selbst nämlich noch aktive Vertrieblerin und kämpfe genau wie du da draußen, Woche für Woche um positive Verkaufsergebnisse.

00:01:39: ja also sicher sein, dass diese Ratschläge hier nicht einfach nur blanker Theorie entsprechen, sondern in der Praxis wirklich funktionieren und sofort umsetzbar sind.

00:01:48: Und damit herzlich willkommen zur allerersten Folge im neuen Jahr.

00:01:52: Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet, habt nochmal richtig schön Energie getankt, bevor es wieder losgeht mit Zielsetzungen, Zielerreichungen mit Erfolgserlebnissen mit auf und ab, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich.

00:02:08: Und ich dachte mir, als erste Folge in diesem neuen Jahr möchte ich mit Abstand meiner Meinung nach das essenziellste Thema für jeglichen Erfolg aufgreifen.

00:02:19: Und da ist es völlig egal, ob du im Vertrieb arbeitest, das irgendwie auf das Business beziehst oder auch im privaten.

00:02:27: Und das ist das Thema Zielsetzung.

00:02:29: Und ich sag hier wirklich aus Erfahrung, dafür ist die heutige Folge da, ja?

00:02:33: Ganz egal, wie motiviert du bist, wie diszipliniert du arbeitest oder wie viel Potenzial du mitbringst, ja?

00:02:39: Wenn du nicht weißt, wo du hin willst, wirst du dich unterwegs verlieren.

00:02:44: Und genau darüber sprechen wir heute.

00:02:45: Wir schauen uns unter anderem an, warum Zielsetzung immer mit dem, was beginnt und nicht mit dem wie, warum Visualisierung so viel mächtiger ist als ein reines Aufschreiben, was das mit unserem Gehirn macht.

00:02:58: Das schauen wir uns auch nochmal an, weil das ist alles wissenschaftlich bewiesen.

00:03:02: Und wie du Ziele so setzt, dass sie dich wirklich tragen.

00:03:05: Auch dann, wenn Motivation fehlt, weil mir schon öfters die Frage gestellt worden ist.

00:03:11: Ja, Helena, wie kannst du eigentlich so motiviert bleiben, beispielsweise mit dem Podcast seit drei Jahren?

00:03:16: Ich wünschte, ich hätte die Motivation auch.

00:03:18: Also, das kann ich auf jeden Fall vorwegnehmen.

00:03:20: Das hat wenig mit Motivation zu tun.

00:03:22: Das hat viel mehr mit dem Thema zu tun, was wir heute ... uns ganz detailliert anschauen und dann wird, denke ich, den ein oder anderen Aha-Moment geben.

00:03:33: Und ich hoffe sehr, dass diese Folge dabei hilft, frisch zum Jahresstart, den ein oder anderen doch noch mal zu motivieren, an seine Zielsetzung, ans eigentliche Fundament ran zu gehen, weil es lohnt sich wirklich.

00:03:44: Ich habe das letzte Jahr damit abgeschlossen, dass ich mein, also ich mache das Ganze jetzt schon seit drei Jahren, ja, und ich mache es seit drei Jahren eigentlich genau gleich.

00:03:52: Nach den Weihnachtstagen nehme ich mir einen Tag Zeit das ganze ganze Jahr zu reflektieren und zu schauen, was ich denn überhaupt alles erreicht habe, welche Learnings ich habe, was ich mitnehmen kann fürs nächste Jahr.

00:04:03: Und dann starte ich meistens, wenn ich es noch schaffe im letzten Jahr oder halt nach Neujahr, die ersten zwei, drei Tage ist sowieso nichts los, nichts zu tun, nehme ich mir wirklich ganz bewusst Zeit dafür und mir wirklich detailliert und konkret mein Jahr mein neues Jahr durchzuplanen und mir zu überlegen, was ich denn überhaupt dieses Jahr alles erreichen möchte.

00:04:26: Und wenn wir jetzt in dieses Thema einsteigen wollen, ja, kann ich einmal schon mal den größten Fehler vorwegnehmen.

00:04:32: Und das ist etwas, was ich vorher, bevor ich dieses System angewendet habe, auch immer wieder falsch gemacht habe.

00:04:40: Und zwar fragen wir uns viel zu schnell, wie soll ich das schaffen?

00:04:44: Dabei ist die eigentlich richtige Reihenfolge, was will ich erreichen?

00:04:49: Warum will ich es erreichen?

00:04:51: Und wie kann ich es erreichen?

00:04:53: Erst ab diesem Punkt, das ist erst der dritte Schritt, macht man sich oder sollte man sich Gedanken machen, wie schaffe ich es, dieses Ziel zu erreichen?

00:05:02: Ja, denn je klarer das Ziel, desto direkter ist der Weg.

00:05:05: Und ich bin mir sicher, dass das der ein oder andere auch schon tausendmal gehört hat.

00:05:09: Ja, wenn du auf Instagram reingehst, dann sind da eine Million verschiedene Motivationscoaches, die sagen, du musst wissen, wo du hin willst.

00:05:16: Und du, wer das Ziel nicht der kennt den Weg nicht oder so was, höre ich die ganze Zeit.

00:05:23: Aber wo ist denn das Konkrete?

00:05:25: Also ich hab mich damals auch immer verloren und mir die größten Ziele irgendwie ausgemalt und war einfach nach ein, zwei Monaten schon auf einem ganz anderen Weg unterwegs, weil ich mir irgendwie so planlos durch die Gegend gegangen bin.

00:05:38: Ja, einen Ziel zu haben ist gut, zu wissen, wo man ankommen will.

00:05:41: Ja, aber dieses Wie geht das und wie setze ich vielleicht mein Ziel, dass ich wirklich Schritt für Schritt durch diese ganzen Etappen gehe?

00:05:49: Das hat mir immer gefehlt, bis ich vor drei Jahren ein lebensveränderndes Seminar besucht habe, was mich langzeitig, ich glaube, das war so circa ein Jahr begleitet hat, wo es genau um diese Themen ging.

00:06:05: Also jetzt nicht nur, wir haben jetzt nicht ein Jahr uns Zielsetzung angeschaut, aber das war das erste Thema.

00:06:11: weil das das Fundament ist und wenn wenn du das verstehst, dann kannst du alles andere darauf aufbauen.

00:06:17: Davon bin ich überzeugt und deswegen ist die heutige Folge auch da, weil ich mit euch diese Erkenntnisse teilen möchte und um mir auch Schritt für Schritt anschauen möchte, was dann überhaupt alles zu einer richtigen Zielsetzung dazu gehört.

00:06:31: Und ich kann Echt nur jedem ans Herz legen, dieses System mal für sich selber auszuprobieren.

00:06:38: Und ich war selber erstaunt, als ich meine letzte Zielauswertung gemacht habe, weil das Ergebnis ist.

00:06:44: Letztes Jahr war eines der mit Abstand erfolgreichsten Jahre bis jetzt in meiner Karriere.

00:06:50: Und ich bin mir sicher, jetzt wird erst richtig draufgelegt.

00:06:53: Ich habe neun von zehn hochgesteckten Zielen erreicht.

00:06:57: Ich habe weniger gearbeitet und im Verhältnis mehr verdient.

00:07:01: Ich habe insgesamt sieben Urlaube gemacht und davon zwei komplett im Ausland.

00:07:07: Und ich hatte darüber hinaus auch noch Zeit für Sport, Freunde, Familie und Beziehung.

00:07:13: Nein, das ist definitiv kein Zufall.

00:07:15: Das hat mich einfach noch mal letztes Jahr in meiner Jahresreflexion bestätigt, dass das das Ergebnis ist von Klarheit, bewusster Zielsetzung und konsequenter Visualisierung.

00:07:26: Was will ich denn überhaupt in diesem Jahr erreichen?

00:07:30: Und genau deswegen möchte ich dieses Wissen hier Schritt für Schritt heute mit euch teilen.

00:07:37: Und bevor ich euch dieses Schritt-für-Schritt-System erkläre, ist es erstmal wichtig, und das hat mir auch so extrem die Augen geöffnet, warum es so dermaßen wichtig ist, sich seine Ziele auch visuell vorstellen zu können.

00:07:51: Das ist wissenschaftlich bewiesen, das kann jeder mal nachschauen, das nennt sich retikuläres Aktivierungssystem.

00:07:59: Super spannend.

00:08:01: Das Gehirn... kann nicht unterscheiden, ob du etwas realerlebst oder intensiv.

00:08:07: Die gleichen neuronalen Netzwerke werden aktiviert wie bei einer echten Erfahrung und dein Gehirn beginnt, nach Möglichkeiten, Chancen und Lösungen zu suchen.

00:08:18: Das ist mit retikuläres Aktivierungssystem gemeint.

00:08:23: Und wenn du dir deine Ziele, und das ist der allererste Punkt, den ich wirklich jeden ans Herz legen kann, wenn du deine Ziele nur aufschreibst, dann bleiben sie für das Gehirn abstrakt, weil das Gehirn das schriftliche erst einmal übersetzen muss und danach ein Bild formt.

00:08:41: Warum nimmst du deinem Gehirn diese Übersetzungsarbeit nicht ab und denkst sofort in Bildern, damit dein Gehirn direkt weiß, alles klar, das will ich.

00:08:51: Davon träum ich, das will ich erreichen und das sind die Schritte dazu.

00:08:55: Du kannst es immer noch natürlich mit, ich sag mal, schriftlichen Notizen ergänzen.

00:09:00: Aber das ist echt etwas, was ich verstanden habe, was das Fundament legt.

00:09:05: Und zwar die bildliche, visuelle Darstellung von Dingen, die ich in meinem Leben erreichen möchte.

00:09:13: Und da gibt es eigentlich ein super einfaches Beispiel dazu.

00:09:17: Wenn du jetzt jemanden Obst sagen hörst.

00:09:21: Das Wort Obst.

00:09:22: Dann denkst du ja nicht an die Buchstaben, also OBST, weil damit kann dein Gehirn nichts anfangen.

00:09:29: Sondern du denkst vielleicht an einen prall gefüllten Korb, da sind Bananen, Äpfel, Birnen, Trauben drin.

00:09:35: Oder du denkst vielleicht an irgendeine andere bestimmte Frucht, aber du hast sofort ein Bild vor Augen.

00:09:41: Obst.

00:09:42: Das sind nicht die Buchstaben, an die du denkst.

00:09:45: sondern an etwas, was dein Gehirn mit diesen Buchstaben verbindet.

00:09:51: Und das ist einfach ... Das ist mit Visualisierung gemeint.

00:09:55: Das ist mit diesem ... So arbeitet unser Gehirn.

00:10:00: Und du kannst die ganzen Dinge, die du erreichen möchtest in deinem Leben, so viel mehr ... mit Emotionen füllen, indem du es bildlich darstellst.

00:10:11: Also direkt in der Sprache, deines Gehirns, sprichst quasi.

00:10:17: Und das führt dazu, also diese Emotionen, die du damit ja irgendwie direkt... rein gibst, ja, führen dazu, dass du mehr Durchhaltevermögen hast, du hast einen höheren Fokus, mehr Disziplin und du bist auch viel, viel klarer in Entscheidungen, weil dein Gehirn sofort filtern kann.

00:10:35: Alles klar, das passt zu meiner Zielerreichung und das nicht.

00:10:39: Das hört sich jetzt vielleicht erst mal banal an und ich habe erst letztens jetzt vor zwei, drei Tagen mit einem sehr guten und auch erfolgreichen Freund gesprochen.

00:10:48: Grüße gehen raus an Niklas.

00:10:49: Er ist ein sehr erfolgreicher Amazon-FBA-Händler.

00:10:53: Auf jeden Fall hab ich mit ihm telefoniert und wir unterhalten uns eigentlich jedes Jahr so aufs Neue.

00:10:57: Was hast du, wie war dein letztes Jahr?

00:11:00: Was hast du dir so für dieses Jahr vorgenommen?

00:11:02: Und ich hab ihm dann mal alles gezeigt, was ich reflektiert habe, was an meinen Wänden hängt, sei es meine Visions-Kolage, sei es meine Zielerreichungskolage.

00:11:11: Und er hat ... in allererster Linie gesagt, das würde ich auch total gerne machen.

00:11:15: Aber ich habe da irgendwie keine Zeit für, weil ich bin irgendwie schneller im Jahr drin, als ich gucken kann, jetzt vor allem nach dem Weihnachtsgeschäft, ist viel mit Retourenbearbeitung, bla, bla, bla, ja.

00:11:23: So.

00:11:24: Ich möchte damit sagen, er ist erfolgreich natürlich auch ohne diese ganzen Bilder.

00:11:30: Es gibt tausend Wege nach oben.

00:11:31: Ich möchte an dieser Stelle auf jeden Fall kein Ultimatum irgendwie setzen.

00:11:35: So, das ist der Weg und wenn du das nicht machst, dann scheiterst du auf jeden Fall.

00:11:38: Das gilt vor allem an diejenigen, die vielleicht ins Stocken geraten, die nicht so richtig zufrieden mit ihrer Zielereichung sind, die gar nicht so richtig wissen irgendwie, wie soll ich mit Ziele setzen.

00:11:49: Ich spreche hier einfach nur aus meiner Erfahrung, was mir persönlich dabei geholfen ... mit Abstand das erfolgreichste Jahr in meiner bisherigen Karriere zu haben, was komplett ausbalanciert war.

00:12:02: Da komme ich gleich noch mal zu, worauf ich da achte.

00:12:04: Aber das möchte ich an der Stelle sagen.

00:12:07: Es hilft mir.

00:12:08: An meiner Wand hängt eine Visionskollage.

00:12:11: Da sind alle meine Wünsche und Träume drauf, die ich ... irgendwie irgendwann in meinem Leben erreichen möchte.

00:12:17: Da hab ich mir keine Grenzen gesetzt.

00:12:19: Es geht einfach nur darum, dass es das, was ich in meinem Leben haben möchte, höhere Ziele, die vielleicht perspektivisch auf zehn, zehn, fünfzehn, vielleicht sogar zwanzig Jahre gehen.

00:12:29: Aber das ist auf jeden Fall etwas, was ich mir hier aufgemalt habe.

00:12:34: Und jedes Mal, wenn ich beispielsweise einen Podcast hier mache, jetzt komme wieder zu dem Anfangsthema, was ich ja gesagt habe.

00:12:41: Das hat nichts mit Motivation zu tun, das hat nichts damit zu tun.

00:12:44: dass ich jede Woche Montag aufs Neue neu motiviert bin, meine Zeit reinzustecken, meine Mühe reinzustecken und diesen Podcast ja aufzunehmen.

00:12:53: Ich bin Mensch wie du auch und wir Menschen, wir sind nicht immer gleich motiviert.

00:12:57: Vor allem zu dieser Jahreszeit hätte ich einfach Bock den ganzen Tag im Bett zu bleiben.

00:13:01: Mache ich aber nicht, weil hier an meiner Wand hängt meine Visionskollage und ich weiß, was dieser Podcast bewirkt für meine höheren Ziele, die ich habe, Einfluss nehmen.

00:13:12: Im Vertrieb etwas bewegen, ja, die nachkommende Generation von, ich sag mal, Vertriebstrainer oder sowas sein, ja.

00:13:20: Das alles gehört zu meinem höheren Ziel.

00:13:22: und wenn ich daran, wenn ich jetzt diesen Podcast nicht mache, dann werde ich dieses höhere Ziel nicht erreichen, ja.

00:13:28: Und das ist quasi dieser Antrieb.

00:13:30: Ja, hier hängt zum Beispiel ein Bild für allejenigen, die das Video jetzt mit schauen, wo ich auf einer Bühne stehe beispielsweise.

00:13:39: Und das ist für mich der Inbegriff von Bewegung schaffen.

00:13:43: Etwas verändern.

00:13:44: Und das ist so viel mit Emotionen aufgeladen, dass das dazu ... dazu führt, dass wenn ich mich da hinsetze und vielleicht mal ein bisschen träger oder so bin, ich schaue mir dieses Bild an und sage, alles klar, Helena, krieg jetzt deinen Arsch hoch, mach den Podcast jetzt, liefer geilen Content ab und dann wirst du auf dieses Visionskonto einbezahlen.

00:14:03: So, das ist jetzt erstmal der erste Punkt.

00:14:04: Also ich habe mir vor drei Jahren schon überlegt, was sind meine höhere Ziele, was möchte ich erreichen?

00:14:10: Und meine jährliche Zielroutine sieht seit drei Jahren genau gleich aus, ja?

00:14:15: Ich reflektiere das letzte Jahr, mach meine Resümee, zieh meine Learnings und dann schaue ich mir an, was kann ich dieses Jahr für Ziele setzen, die auf mein Visionskonto einzahlen, also auf meine Herzenswünsche.

00:14:27: und dabei gibt es sechs Lebensbereiche, das habe ich zumindest so in diesem Seminar gelernt, kann auch jeder für sich selber definieren, aber damit fahre ich persönlich ganz gut und zwar es gibt sechs große Lebensbereiche, Berufung, Finanzen, Gesundheit, Freizeit, Persönlichkeit und Beziehung.

00:14:44: Und das ist zum Beispiel auch ein riesiger Augenöffner für mich gewesen, weil ich ja selber mit Anfang zwanzig, ich glaub, da war ich, das müsste so einundzwanzig gewesen sein oder vielleicht auch zwanzig, weiß ich nicht, hatte ich ja einen Burnout, weil ich mich so extrem versteift habe auf diese beruflichen Ziele, dass alles, was nicht auf dieses Zielkonto eingezahlt hat, mich ... unzufrieden gemacht hat, dass ich mir dachte, ich bin mit Freunden unterwegs, aber eigentlich könnte ich ja arbeiten.

00:15:13: Eigentlich brauche ich Urlaub, aber das ist ja nur Zeitverschwendung, weil in den zwei Wochen, wo ich dann weg bin, zahle ich nicht auf mein Zielkonto ein.

00:15:21: Und mach ja nichts dafür.

00:15:22: Und was ist passiert?

00:15:24: Ich bin ausgebrannt gewesen und hab dann locker drei, vier Monate nicht mehr vernünftig funktioniert.

00:15:30: Bringt mir auch nichts am Ende des Tages.

00:15:32: Und deswegen, diese Zielsetzung in diesen Lebensbereichen hat für ... mich persönlich so viel mehr Balance geschaffen, Ausgewogenheit und hat auf der anderen Seite mich so extrem ausgeglichen, dass ich viel effizienter in meinen beruflichen Zielen vorangekommen bin.

00:15:48: Das ist wirklich der Wahnsinn und das kann ich vor allem jeden da draußen empfehlen, die genau mit solchen Sachen zu kämpfen haben, wie zum Beispiel.

00:15:56: Da ist ja irgendwie so so ein innerer Kritiker, der dir sagt, warum sitze auf der Couch und guckst jetzt in der Netflix-Serie, wenn du diese drei Stunden zum Beispiel noch nutzen kannst, an deinem Projekt zu arbeiten.

00:16:05: Aber wenn du auf der anderen Seite dir als Ziel gesetzt hast, zum Beispiel an deiner Beziehung zu arbeiten oder Quality Time mit Freunden zu verbringen, dann gehört das ja auch auf dein Zielkonto und zahlt im Grunde genommen auf deine Visionscollage ein, weil dir beispielsweise Ein stabiles und großes Umfeld wichtig ist oder so im Leben.

00:16:26: Also das sind halt einfach nur alles so Beispiele.

00:16:28: Das ist ja das Wunderbare.

00:16:30: Jeder hat andere Träume, andere Ziele.

00:16:32: Jeden Menschen sind irgendwelche anderen Sachen wichtig.

00:16:35: Und du kennst dich selber am besten.

00:16:36: Das heißt, du musst dir die Zeit nehmen.

00:16:39: dir mal zu überlegen, was will ich erreichen, was ist mir wichtig, wofür schlägt mein Herz, was ist so etwas, was mich so richtig, richtig, richtig glücklich machen würde, wenn ich daran denke, das im Leben zum Beispiel zu haben oder zu erreichen.

00:16:53: Also diese sechs Lebensbereiche, das war noch mal so ein kurzer Input, warum es wichtig ist, sich auch in solchen Bereichen wie Gesundheit oder Beziehung oder so was nennt Ziel zu setzen.

00:17:04: Und dann gibt es eine Checkliste, die auch schon wieder ... sehr extrem wichtig ist, die Penibel abzuarbeiten, weil das auch über Erfolg und Misserfolg entscheiden kann.

00:17:15: Ich möchte euch jetzt mal ein Beispiel geben.

00:17:17: Ich hab hier zum Beispiel mein Umsatzziel für dieses Jahr gesetzt.

00:17:23: Ich bin zwar selbstständig, aber ich bin Medienvertreterin in einem Konzern auf selbstständiger Basis und da hab ich natürlich auch Umsatzziele, Verantwortung in Kunden, die ich betreue.

00:17:35: Und ich habe mir für dieses Jahr als Ziel gesetzt, sixhundertfünfzigtausend Euro Umsatz zu erwirtschaften.

00:17:43: So.

00:17:44: Und dann gibt es eine Checkliste, die gehe ich jedes Jahr seit drei Jahren penibel vor, erkläre ich gleich auch warum.

00:17:50: Und zwar gehe ich durch, ist mein Ziel sinnvoll und motivierend, realistisch und erreichbar, konkret und messbar, zeitlich begrenzt, in einem gewissen Maß flexibel, bildlich vorstellbar und als bereits erreicht, schriftlich fixiert.

00:18:05: Das ist die Checkliste, nach der ich penibel vorgehe, die mir dabei hilft, zu verstehen, ob mein Ziel wirklich erreichbar ist für dieses Jahr oder nicht.

00:18:15: Und vor allem die ersten zwei Punkte sind so wichtig, dass ich daraufhin auch nochmal in eine tieferere Reflexion gehe und mir überlege, warum ist mein Ziel eigentlich sinnvoll und motivierend?

00:18:29: Wieso habe ich mir das als Ziel gesetzt?

00:18:31: Und aus welchem Grund?

00:18:34: Wie ist mein Ziel realistisch und erreichbar?

00:18:36: Ja, dann sind da zum Beispiel solche Sachen wie, also ich hab mir dann aufgeschrieben, warum ist mein Ziel sinnvoll und motivierend?

00:18:43: Wieso ausgerechnet sixhundertfünfzigtausend, ja?

00:18:46: So, und dann hab ich mir hier aufgeschrieben, bei sechshundertfünfzigtausend Euro Umsatz verdiene ich durchschnittlich mindestens XY-Betrag Provision pro Monat.

00:18:56: Davon kann ich alles bezahlen, Geld in mein Business stecken und auch noch Spaß in der Freizeit haben.

00:19:01: Ich finde, diese Begründung motiviert mich alleine schon an diesem Ziel dran zu bleiben.

00:19:06: So, nächster Punkt.

00:19:07: Das Ziel zeigt mir, dass ich im Vertrieb weiterhin hohe Ziele erreichen kann.

00:19:11: Bestätigung für meine Expertise.

00:19:15: Weil ich es, weil mich dieses Ziel zum Vorbild macht beispielsweise.

00:19:19: Weil hochgesteckte Ziele, wenn ich die erreichen kann, ist das auch irgendwo ein Proof of Concept.

00:19:23: Und ich kann dann zum Beispiel, ich bin glaubwürdiger, wenn ich zum Beispiel so was wie ein Podcast mache.

00:19:27: Und dieser Umsatz gibt mir Ruhe und Sicherheit.

00:19:30: Und es macht mir Spaß, Geld zu verdienen.

00:19:32: Ganz klar und legitim.

00:19:33: So.

00:19:34: Und dann habe ich auch noch mir aufgeschrieben, warum ist mein Ziel realistisch und erreichbar?

00:19:40: Dass ich mir noch mal Gedanken mache, okay, das ist jetzt ein hochgestecktes Ziel.

00:19:44: Aber aus welchem Grund hab ich mir das hochgesteckt und was spricht dafür, dass ich dieses hochgesteckte Ziel auch wirklich erreichen kann?

00:19:51: So, dann hab ich mir auch wieder Gründe zusammengesucht.

00:19:54: und zum Beispiel, weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... ... weil ich ... realistisch kleineres Ziel, was ich dann übertreffen kann als ein viel zu hochgestecktes Ziel, was ich dann vielleicht kurz vor knapp erreiche, aber dann unzufrieden bin, weil ich es nicht komplett erreicht habe.

00:20:22: Also so funktioniert das bei mir, aber kann ja jeder für sich selber auch noch mal definieren.

00:20:27: So, und warum ist mein Ziel realistisch und erreichbar?

00:20:31: Beispielsweise, ich kann alle meine Vertriebsziele mit und durch meine eigene Leistung erreichen.

00:20:36: Das ist etwas, was ich unglaublich ... Einfach Wertschätze am Vertrieb.

00:20:41: Das, was hier steht, ist zu hundert Prozent durch meine eigene Leistung erwirtschaftbar.

00:20:46: Ja, ich brauche keinen Vorgesetzten.

00:20:49: Ich brauche keine Kollegen, die mir irgendwie dabei helfen, sondern ich allein bin für meinen Umsatz verantwortlich und deswegen ist das realistisch und erreichbar.

00:20:56: So, und genau.

00:21:00: Oder beispielsweise, das ist auch noch mal der letzte Punkt, den ich aufgeschrieben habe, weil es selbst in wirtschaftlich angespannten Zeiten genug Geld gibt, was ausgegeben werden will.

00:21:10: Das ist Fakt, ja.

00:21:11: Dort, wo die Wirtschaft schwächelt, ja, sind andere Bereiche, die boomen.

00:21:16: Und das ist meine Aufgabe als Vertrieblerin, genau dort reinzugehen, wo beispielsweise Geld ausgegeben werden will im Marketingbereich.

00:21:23: So, und so weiter und so fort.

00:21:25: Also, das sind auf jeden Fall so Sachen, die mir dabei helfen, meine Ziele so zu stecken.

00:21:32: dass die Wahrscheinlichkeit fast schon bei hundert Prozent liegt, dass ich sie erreiche.

00:21:36: Und genauso bin ich durch meine verschiedenen Lebensbereiche gegangen.

00:21:40: Ich kann euch ja auch noch mal ein anderes Beispiel zeigen, beispielsweise im ... sagen wir mal, im Freizeitbereich.

00:21:48: Das ist zum Beispiel etwas, was ich für mich persönlich, was unabdingbar ist schon seit Jahren.

00:21:55: Wo hab ich das denn hier?

00:21:56: Ja, da sind so ein paar Zettelchen dabei.

00:22:00: So, da habe ich es.

00:22:01: Also meine Freizeitziele beispielsweise für dieses Jahr.

00:22:04: Bis zum einund dreißigsten zwölften, zwei tausend sechsundzwanzig, habe ich zwei weitere Länder besucht, unter anderem eine Fernreise nach China und Portugal und Mailand.

00:22:15: So, und dann habe ich quasi die Personen mit dazu geschrieben, mit denen ich diese Fernreisen an oder Reisen allgemein antreten möchte.

00:22:22: So, und da habe ich mir quasi dann auch noch mal erklärt, warum ist mir dieses Ziel wichtig?

00:22:27: Warum ist es sinnvoll und motivierend?

00:22:29: Warum ist es realistisch und erreichbar?

00:22:32: Und genau so habe ich diese diese Freizeitziele beispielsweise letztes Jahr gesetzt und habe, wie gesagt, neun von zehn Zielen erreicht, die Welt noch gesehen, habe tolle Urlaube gemacht, meine Beziehungen gepflegt und so weiter und auch noch einen guten Batzen Kohle verdient in meinem Job und bin einfach nur mega happy rausgegangen.

00:22:51: Und das hat mir einfach, das hilft mir dabei, ein extrem ausgewogenes und erfülltes Leben auch zu leben.

00:23:00: Und was dabei jetzt auch noch mal wichtig ist, also die Zielsetzung ist ja, da kommen wir wieder zum Anfang der Folge.

00:23:07: Erstmal muss ich wissen, was ich haben möchte, damit ich danach weiß, wie ich es erreiche.

00:23:13: Und wenn wir bei diesem beruflichen Ziel beispielsweise jetzt bleiben, mit dem Umsatzziel, was ich mir gesetzt habe, dann ist es natürlich wichtig, dass ihr danach in die Planung geht.

00:23:24: Und bei mir sieht es zum Beispiel so aus.

00:23:25: Ich habe das ganz klar kalkuliert und deswegen bin ich auch auf diese Summe gekommen.

00:23:30: Ich habe einen Kunden, der bereits fünfzig Prozent meines Umsatzes ausmacht.

00:23:35: Im letzten Jahr war es ein bisschen weniger, aber es ist ja auch egal, das ist einfach rein kalkulatorisch.

00:23:40: So, A-Kunde macht fünfzig Prozent des Umsatzes aus, sind gleich dreihundertfünfundzwanzigtausend Euro.

00:23:47: Dann ist der Plan, zwei weitere A-Kunden zu gewinnen mit einem Umsatz von jeweils fünfzigtausend Euro, macht noch mal hunderttausend Euro in Summe.

00:23:56: Plus drei weitere Kunden mit einem Umsatz von dreißigtausend Euro, das wäre dann vielleicht schon so, ich sag mal, B-Ein-Segment, also Kunden, die Ausbaupotenzial auf A haben, ja.

00:24:07: Und der Rest sind ... ... siebenundzwanzig Kunden, die einen Umsatz von ... ... fünftausend Euro erwirtschaften.

00:24:14: Und wenn ihr das Ganze jetzt mal runterbrecht, ... ... ich meine die sechshundertfünfzigtausend Euro Umsatz ... ... sind natürlich jetzt erstmal ein Hausnummer.

00:24:21: Wenn man das Ganze aber jetzt mal runterbricht, ... ... dann ist das Ganze schon gar nicht mehr so extrem dramatisch ... ... und alles wirklich ... ... sehr, sehr realistisch erreichbar auch.

00:24:33: Und genauso bin ich letztes Jahr auch vorgegangen.

00:24:36: So und ... Mein Plan ist jetzt erst mal im ersten Quartal, den klaren Fokus auf A-Kunden-Aquise zu setzen, also Zeit in die Recherche reinzustecken, extreme Big Player rauszufischen, mir Gedanken zu machen, in welchem Branchen jetzt gerade Geld liegt, die vielleicht wirtschaftlich nicht so auf Sparmodus angeschlagen sind.

00:24:57: Und wenn ich diese A-Kunden, ich sag mal, in der Pipeline habe, weil das werden keine schnelle Abschlüssen sein, sondern erst mal einen Sale-Zeikel, der sich vielleicht zieht bis... Mitte des Jahres, letztes Quartal oder so.

00:25:09: Dann kann ich mir Gedanken machen, dass ich zum Beispiel auf solche Wandshots gehe oder halt Kunden, die vielleicht mal schnell irgendwie was machen, zu einer Oster-Aktion, zu einer Black Week-Aktion, zu einer Sommer-Aktion oder so.

00:25:22: Und das ist auch schnell zusammen gesammelt.

00:25:24: Also diese siebenundzwanzig Kunden, die A-Fünftausend Euro erwirtschaften.

00:25:30: So.

00:25:31: Und ich werde halt, wie gesagt, schauen, dass ich achtzig Prozent meines Umsatzes so schnell wie möglich reinbekommen, damit ich mich danach entspannen kann in dem Sinne und mich um das Zehkundensegment kümmern kann.

00:25:43: Also das ist der konkrete Plan.

00:25:45: Und ich finde, wie gesagt, wenn ich das hier so sehe, alles machbar, alles realistisch.

00:25:50: Und wenn es mal Tage geben sollte, da kommen wir auch mal zu einer Frage, die in der Q&A-Session mal gefragt worden ist, Helena, wie bleibst du eigentlich motiviert?

00:26:00: Ich sage ganz ehrlich, Motivation ist irgendwie ein Mythos meiner Meinung nach, weil... Keiner ist gleich, ich sag mal, wir sind alle Menschen, Menschen neigen dazu irgendwie bequem zu werden, sich den einfachsten und schnellsten Weg zu suchen.

00:26:17: Wir sind darauf einfach vom Gehirn her auch programmiert, dass wir ein schnelles Belohnungssystem haben und deswegen auch schnelle Belohnungen mögen, wo irgendwie schnell ein Erfolg zu sehen ist, wo wir schnell irgendwas mit einem One-Click keine Ahnung zu uns bestellen können oder so.

00:26:36: Was ich einfach damit sagen möchte ist, Motivation ist etwas extrem temporäres.

00:26:41: Das hängt von Phasen ab, das hängt von Launen auch ab.

00:26:45: Und ich bleibe... Also ich bleibe nicht motiviert, sondern ich bleibe einfach diszipliniert, weil ich ganz genau weiß, wofür ich es mache, warum ich dieses Ziel erreichen möchte und warum dieses Ziel wichtig ist für mein Leben oder für dieses Jahr jetzt beispielsweise.

00:27:02: Und das ist mein Antrieb, den ich habe.

00:27:04: Und so kann ich durchziehen, so habe ich, weiß ich jederzeit, was zu tun ist und ich bleibe einfach dran.

00:27:11: Ich habe meine Route geplant für dieses Jahr.

00:27:15: Und das hilft, wie gesagt, mir dabei, dran zu bleiben.

00:27:19: Und im Grunde genommen könnte ich jetzt so weitermachen und euch noch tausend verschiedene Beispiele geben, wie so eine Zielsetzung aussehen kann, in welchen verschiedenen Lebensbereichen.

00:27:28: Aber ich denke, die Quintessen sind rausgekommen.

00:27:32: Wir haben uns heute zum Beispiel angeschaut, warum es wichtig ist, zu visualisieren.

00:27:37: Nicht nur deine Vision, sondern auch jedes einzelne Ziel.

00:27:41: Was du erreichen möchtest, ich persönlich habe es so gemacht, dass ich meine ganzen Ziele, die ich mir definiert habe, diese sixhundertfünfzigtausend Euro Umsatz, die habe ich nicht nur verschriftlich, sondern einen Bild dazu geklebt, dass wenn ich morgens aufstehe, mein Gehirn nicht erstmal eine Übersetzung braucht, sondern weiß, alles klar, das, das, das, das, das, das will ich erreichen, abgespeichert.

00:28:02: und danach kommt erst diese ganze Planung, ja?

00:28:04: Wir erinnern uns, erst ist wichtig, was will ich erreichen?

00:28:09: Danach ist wichtig zu verstehen, warum ist mir das überhaupt wichtig?

00:28:13: Warum will ich das erreichen?

00:28:15: Und erst im dritten Schritt kommt, wie erreiche ich es?

00:28:18: Was muss ich tun, um dieses Ziel zu erreichen?

00:28:21: Das ist... die logische, richtige Reihenfolge von einer Zielsetzung, bei der du langfristig auch dran bleibst.

00:28:28: Weil temporäre Motivation haben wir alle.

00:28:31: Aber wichtig ist zu verstehen, warum ist dieses Ziel wichtig und diese ganzen Bilder dazu zu haben und sich vor Augen zu führen, aus welchem Grund ist dieses Ziel sinnvoll für mich und mein Leben?

00:28:43: Und danach wirst du über die Motivation hinaus Durchhaltevermögen, Disziplin haben, damit du deine entsprechenden Aktivitäten auch durchziehen.

00:28:51: kannst.

00:28:52: Und um das Ganze auch nochmal zusammenzufassen, ich möchte an der Stelle nochmal ganz eindrücklich erwähnen, dass es wirklich wichtig ist, sein Leben in Bildern zu denken, weil das ist die Sprache, die unser Gehirn verarbeiten kann.

00:29:05: Nicht erstmal diesen Übersetzungsschritt, da habe ich nochmal das Beispiel genannt mit diesem Obstkorb.

00:29:10: Dein Gehirn verarbeitet nicht die Buchstaben, sondern das Bild, was im Kopf entsteht.

00:29:15: Das ist wirklich unglaublich wichtig und kann schon in vielen Bereichen ein extremer Gainchanger sein.

00:29:21: Weil Visualisierung schafft Fokus, Emotionen und Durchhaltevermögen.

00:29:26: Und der letzte Punkt, den ich an der Stelle auch noch mal zur Zielerreichung sagen kann, macht euch nicht nur Gedanken über diese ganze... oder um diese ganze berufliche Zielerreichung.

00:29:37: Das ist wichtig, das ist schön.

00:29:39: Jeder möchte eine gewisse finanzielle Stabilität haben, ein gewisses Einkommen, vielleicht auch was auf Seite und so, irgendwelche materiellen Güter ist alles schön und gut.

00:29:49: Aber das ist nicht alles im Leben.

00:29:52: Und das hab ich gemerkt, als ich einen Burnout hatte, und das ist wirklich keine schöne Zeit, mit Panikattacken da im Krankenhaus und so zu liegen, weil man komplett durchgebrannt ist, weil man vergessen hat, was im Leben alles noch wichtig ist, außer jetzt Arbeit und finanzielle Erfolg und so weiter und so fort.

00:30:09: Und deswegen, also Erfolg bedeutet für mich persönlich auch Balance.

00:30:12: Und ich habe es schwarz auf weiß am Ende des letzten Jahres gesehen, dass ich ... Siebenmal in Urlaub fahren kann, eine tolle Beziehungen führen kann, ob jetzt mit Freunden, Familie oder auch eine romantische Beziehung und auf der anderen Seite auch extrem erfolgreich im Job sein kann.

00:30:30: Das ist kein Zufall, sondern das ist das Ergebnis von konsequenter Zielplanung und auch Zielplanung in allen Lebensbereichen.

00:30:40: Und es hat mir persönlich einfach extrem geholfen, zum Beispiel mir einmal die Woche in den Abendzeit zu nehmen, wo ich ganz bewusst mal mit Freunden unterwegs bin, zu meiner Familie fahre, irgendwas Beziehungstechnisches mache, in meine Beziehung investiere oder so, ja.

00:30:55: Und wie gesagt, es ist wirklich ein toller Erfolg gewesen und ein tolles Gefühl, irgendwie zu realisieren, dass man extremen Balance und Ausgewogenheit lebt.

00:31:04: Gut, das wär's dann für die heutige Folge gewesen.

00:31:08: Mich persönlich würde interessieren, wie weit seid ihr mit eurer Zielsetzung Eure Zielauswertung, zwei Tausend fünfundzwanzig, gelaufen.

00:31:18: Hinterlasst doch gerne einen Kommentar hier unter dieser Folge, oder schreibt mir super gerne bei LinkedIn oder Instagram.

00:31:23: Das interessiert mich immer sehr und ich freue mich über jede Nachricht, die mich aus der Vertriebsverliebt-Community persönlich erreicht.

00:31:30: Gut, das wär's.

00:31:31: Also, ich wünsche euch ganz viel Erfolg für eure Zielsetzung, zwei Tausend sechsundzwanzig.

00:31:36: Ich wünsche euch den besten finanziellen Erfolg, aber auf der anderen Seite auch alle anderen Erfolge, die in anderen Lebensbereichen stattfinden, sei es ein gesundheitliches Ziel, ein familiäres Ziel oder so, oder ein persönliches Ziel, was ihr euch gesetzt habt.

00:31:51: Ganz egal was, das gehört auch im Leben dazu, lasst euch das von niemandem einreden, dass ihr nur erfolgreich seid, wenn ihr irgendwie im Five AM Club beigetreten seid, dass es komplett schwach sind, weil jeder Mensch individuell ist und jeder Mensch darf und soll für sich selber entscheiden, was Erfolg ... für sich oder für sie oder ihn im Leben bedeutet.

00:32:13: Das ist mein letzter Impuls.

00:32:15: Ich wünsche euch wie gesagt ganz viel Spaß und wir hören uns bald, eure Helena.

00:32:19: Ciao, ciao.

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