#138 Meine 5 größten Learnings aus 2025
Shownotes
2025 war ein Jahr voller Erkenntnisse – beruflich wie privat. In dieser Folge teile ich meine wichtigsten Learnings aus dem vergangenen Jahr und zeige dir, welche Entscheidungen meinen Blick auf Vertrieb, Erfolg, Geld und Balance nachhaltig verändert haben.
Das erwartet dich in dieser Folge:
✅ Warum dein größter Kunde niemals mehr als 50 % deines Umsatzes ausmachen sollte ✅ Weshalb Führung über Erfolg oder Misserfolg eines Teams entscheidet ✅ Wie klare Ziele und 12-Wochen-Pläne dir Fokus und Richtung geben ✅ Warum es genauso wichtig ist, ins Leben zu investieren wie in Weiterbildung ✅ Wie konsequente Fixkostenreduzierung Druck rausnimmt und Freiheit schafft
🎯 Zentrale Learnings aus 2025:
- Abhängigkeit kostet dich Verhandlungsmacht und innere Ruhe
- Schlechte Führung wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus
- Ziele ohne Klarheit bleiben Wünsche
- Balance ist kein Stillstand, sondern Voraussetzung für langfristigen Erfolg
- Weniger Fixkosten = weniger Druck = bessere Entscheidungen
💬 Deine Meinung ist gefragt:
👉 Was war dein größtes Learning im letzten Jahr? 👉 Welche Entscheidung würdest du heute anders treffen?
Schreib mir gerne auf LinkedIn oder Instagram – ich freue mich auf den Austausch!
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das Jahr twenty-fünfundzwanzig war intensiv herausfordernd und lehrreich und genau deshalb wollte ich diese Folge heute unbedingt aufnehmen, denn heute teile ich meine größten Learnings aus diesem Jahr, wie ihr es schon gewohnt seid, ungefiltert, ehrlich und aus der Praxis.
00:00:16: Es geht unter anderem um Abhängigkeiten, Führung, Ziele, Geld, Balance und um Entscheidungen, die ich heute vielleicht ganz anders treffen würde mit diesem Wissen.
00:00:25: Und wenn du im Vertrieb arbeitest, selbstständig bist oder vielleicht gerade einem Punkt stehst, an dem du dich vielleicht fragst oder an dem du merkst.
00:00:33: So wie bisher will ich es nicht mehr machen oder was kann ich aus diesem Jahr lernen, dann ist diese Folge genau das Richtige für dich.
00:00:40: Ich möchte gar nicht mehr vorwegnehmen, hört einfach gerne weiter rein.
00:00:44: Wir hören uns gleich, ich wünsche euch ganz viel Spaß.
00:00:58: Ich wünsche allen meinen Vertriebsverliebten da draußen einen wunderschönen Wochenstart.
00:01:02: Mein Name ist Helena Schäfer und ich lebe und atme Vertrieb.
00:01:06: Und hier in meinem Podcast dreht sich alles rund um die Themen Vertrieb, praktische Verkaufstipps und das richtige Verkäufer-Mindset.
00:01:12: Alle meine Tipps und Methoden habe ich zuvor selber getestet und erfolgreich angewendet.
00:01:16: Ich bin selbst nämlich noch aktive Vertrieblerin und kämpfe genau wie du da draußen Woche für Woche um positive Verkaufsergebnisse.
00:01:24: Das heißt, du kannst dir also sicher sein, dass diese Ratschläge hier nicht einfach nur blanker Theorie entsprechen, sondern in der Praxis wirklich funktionieren und sofort umsetzbar sind.
00:01:33: Und damit herzlich willkommen zur heutigen Folge.
00:01:36: Und auf die heutige Folge freue ich mich extrem, weil es tatsächlich sehr persönliche Einblicke sind.
00:01:42: Ich werde mit euch gemeinsam meine fünf wichtigsten Learnings aus diesem Jahr teilen und teilweise auch ungefilterte, ich sag mal, Wahrheiten aussprechen, die ich selber jetzt erstmal anerkennen musste und definitiv fürs nächste Jahr auch mitnehmen werde.
00:01:58: Bevor wir da Schritt für Schritt durch die einzelnen Learnings gehen, bei denen ich mir sicher bin, dass der ein oder andere sicherlich auch was Wertvolles mitnehmen kann, möchte ich an der Stelle nochmal an die Q&A-Folge erinnern, die am neunzwanzigsten zwölften, also nächste Woche Montag, erscheinen wird.
00:02:14: Ich hatte es ja schon in der letzten Folge angekündigt.
00:02:17: Das hattet ihr euch gewünscht.
00:02:19: Ich habe eine Abstimmung bei Instagram gemacht und da waren über neunzig Prozent definitiv dafür, ja, wir wollen eine weitere Q&A-Folge.
00:02:25: Das mache ich jetzt, glaube ich, schon.
00:02:28: Das dritte Mal in Folge, also ich finde Ende des Jahres ist immer so eine ganz wunderbare Zeit, mal so ein bisschen aus seinem Themenkonzept rauszugehen und vielleicht mal sowas zu machen wie heute, dass wir mal allgemein über solche Learning-Geschichten sprechen oder halt einfach mal so eine persönlichere Folge auch aufnehmen.
00:02:47: Ich habe dazu ein paar Umfragen bei Instagram gestartet und auch schon zahlreiche Fragen eingesammelt.
00:02:52: Und ich werde dann, also die Fragen auch bis einschließlich Sonntag sammeln und mich dann nächste Woche Montag für zehn Fragen aus der Community entscheiden.
00:03:01: Also wenn ihr da draußen noch irgendeine Frage habt, die euch auf der Seele brennt, sei es Vertriebskontext, sei es zu meiner Person, sei es zu irgendeinem anderen Thema, wo ihr irgendwie das Gefühl habt, da könnte Helena mir mal eine Sicht drauf geben, eine Meinung zu sagen oder so.
00:03:16: Schreibt es mir super gerne rein.
00:03:17: Also hier gibt es wirklich keine Grenzen.
00:03:20: Man sagt immer, im Business-Kontext gibt es drei grundsätzliche Tabuthemen.
00:03:23: Das ist Religion, Politik und Sexualität.
00:03:26: Also solche Fragen werde ich einfach grundsätzlich nicht beantworten, weil es da sehr viele Reibungsmöglichkeiten gibt und ganz viele sensible Themen natürlich auch.
00:03:34: Aber ausgeklammert diese drei Themen, also abgesehen von diesen drei Themen.
00:03:39: gibt es ja noch so viele unzählige weitere Themen, ja, die wir miteinander hier besprechen können und ich freue mich da weiterhin auf eure Zusendungen der Fragen.
00:03:48: Ja, wenn ihr irgendwie Instagram nicht aktiv nutzen solltet, ihr aber trotzdem eine Frage habt, dann schreibt mir super gerne auf LinkedIn.
00:03:54: Das haben auch schon einige genutzt, diese Möglichkeit oder auch gerne direkt eine E-Mail an hellenaatvertriebsverliebt.de.
00:04:00: Ja, bin ich überall erreichbar und wie gesagt freue mich über eure Fragen.
00:04:04: So.
00:04:06: Jetzt aber zu dem heutigen Kernthema.
00:04:07: Übrigens, ich bin Heile aus Barcelona wiedergekommen.
00:04:10: Letzte Woche ist die Folge ja leider ausgefallen, weil ich am Montag zurückgeflogen bin und bin jetzt gut angekommen.
00:04:17: Und wie gesagt, freue mich extrem auf die heutige Folge.
00:04:21: Jetzt aber ein Stieg in das heutige Thema.
00:04:23: Warum diese Learning so wichtig sind.
00:04:25: Also ich persönlich, wenn ihr hier schon länger mit rein hört, dann kennt ihr mich ja aus diesem Punkt, also aus dieser Perspektive auf jeden Fall.
00:04:33: Ich bin einfach ein ganz großer Fan davon, nicht nur über irgendwie Erfolge zu sprechen, weil so das Leben nicht abläuft, ja?
00:04:41: Es gibt ... Bei in jedem Lebensbereich, das betrifft jetzt nicht nur den Vertrieb, sondern immer natürlich eine Gegenseite.
00:04:47: Und es gibt auch immer wieder Phasen, da läuft es mal nicht so.
00:04:50: Und es gibt auch immer mal wieder Rückschläge, die man erleidet und Entscheidungen, die man trifft, die vielleicht nicht so klug waren oder nicht so durchdacht, wie sie vielleicht im Moment der Entscheidung erst mal waren.
00:05:04: Und deswegen sprechen wir heute eben genau über diese Themen, die aus meiner Sicht nicht optimal gelaufen sind.
00:05:11: beziehungsweise die für mich ein ganz großes Learning sind, was ich halt einfach fürs nächste Jahr besser machen möchte.
00:05:18: Gut, und da möchte ich eigentlich schon direkt in das Kernthema einsteigen, was denke ich viele, viele da draußen als Learning mitnehmen können, die im Vertrieb arbeiten?
00:05:28: Dein größter Kunde darf niemals mehr als fünfzig Prozent deines Umsatzes ausmachen.
00:05:36: Und da fangen wir mal direkt mit dem schmerzhaftesten Learning an, was ich dieses Jahr mitgenommen habe.
00:05:42: Ich habe dieses Jahr einen riesigen Key-Account für mich gewinnen können, was natürlich erst mal ein riesiges Erfolgserlebnis ist, wo man sich freut, wo man nochmal so in den anderen Kompetenzbereich kommt.
00:05:55: Das sind ganz andere Verhandlungen, die man führt, aber wie gesagt, das waren schon ... hohe sechsstellige Beträge, die da gelaufen sind, ... ... ja, die verhandelt worden sind ... ... und das war natürlich für mich ... ... so mit eines der ... ... der ersten Etappenziele, die ich erreicht habe ... ... jetzt ... ... mit dem Wechsel ... ... von meinem Hauptauftraggeber ... ... und ... ... ja ... ... aber jetzt auch eines der wichtigsten, ... ... weil ... ... so ein riesiger Key-Account ... ... natürlich auch die Kehrzeite hat, ... ... dass da sehr viele Abhängigkeiten ... ... von entstehen, ja.
00:06:27: Und ich habe für mich jetzt einfach festgestellt oder gelernt besser gesagt, dass wenn ein Kunde mehr als die Hälfte deines Umsatzes ausmacht, ein einziger Kunde, dann kann und wird früher oder später Folgendes passieren.
00:06:40: Du wirst in den nächsten Verhandlungen ganz anders auftreten, weil sich irgendwo eine Abhängigkeit ergeben hat.
00:06:47: Du weißt, wie viel dieser Kundern Umsatz bringt, wie viel zum Beispiel auch vielleicht dein Einkommen davon abhängt.
00:06:53: Das heißt, du wirst weicher bei deinen Zugeständnissen.
00:06:56: Du bist in den Verhandlungen.
00:06:58: Es ist jetzt erstmal die Ausgangslage.
00:07:00: Also der Kunde fordert das.
00:07:01: Du bietest das an.
00:07:03: Der Kunde fordert das.
00:07:04: Du wirst hier weicher, machst einen ersten Abschlag.
00:07:06: Der Kunde fordert dritte, vierte, fünfte, sechste, siebte Möglichkeit.
00:07:10: Und du wirst immer mehr Zugeständnisse machen, weil du diesen Kunden natürlich nicht verlieren möchtest.
00:07:14: Oder weil du irgendwo abhängig bist.
00:07:17: Und je öfter du ja sagst, desto mehr dehnst du dich in deiner ... Oder ich würde es eher so sagen, desto nackiger wirst du einfach.
00:07:29: Weil der versierte Verhandler natürlich das genau wissen, wie viel Umsatzpower da steckt.
00:07:36: Und wie viel sie rausholen können mit ihren einzelnen Verhandlungen auch.
00:07:40: Und deswegen wird auch unterbewusst etwas passieren und das ist bei mir zum Beispiel jetzt auch passiert, dass du sehr viel aus Angst verhandelst und nicht aus absoluter Klarheit, weil du weißt, dass du diesen Kunden eigentlich halten möchtest.
00:07:53: Und die Gefahr, dass dieser Kunde dir wegbricht, schwebt immer im Raum.
00:07:57: Der Druck im Vertrieb ist noch nie ein guter Berater gewesen und dadurch entstehen Situationen, die irgendwie suboptimal sind.
00:08:05: Und deswegen ist definitiv mein Learning, was ich fürs nächste Jahr zu hundert Prozent mitnehmen werde.
00:08:12: Ich werde mein Risiko viel weiter streuen.
00:08:15: Ich werde mich viel mehr darauf konzentrieren, zwei, drei weitere Key-Accounts zu gewinnen, die in Summe vielleicht, drei, vier, fünf, kumuliert, achtzig Prozent meines Umsatzes ausmachen, aber ein Einzelner vielleicht nicht mehr als zwanzig Prozent meines Umsatzes, weil ich dadurch meine Verhandlungsmacht.
00:08:35: Sicher, und das hört sich jetzt erst mal so radikal an, aber es ist eigentlich nichts anderes, als wenn man breit aufgestellt ist.
00:08:40: Und wenn man weiß, okay, da und da und da, dann tritt man ganz anders in der Verhandlung auf.
00:08:45: Man weiß, wo man dran ist.
00:08:46: Man kann Forderungen ganz anders durchsetzen.
00:08:49: Und das möchte ich mir auf jeden Fall fürs nächste Jahr mitnehmen.
00:08:52: Ich würde aber nicht sagen, dass ich jetzt großartig irgendwas falsch gemacht habe dieses Jahr, weil es, wie gesagt, mein allererster großer, großer Case war.
00:09:00: Und jeder fängt ja mal irgendwo an.
00:09:02: und startet irgendwo.
00:09:04: Und das ist auch alles ein Prozess, wo man sich einfindet.
00:09:07: Und jetzt kann ich definitiv sagen, wie ich es anders machen würde.
00:09:11: Und genau, dass ich mich für meine nächste Akfisa, aber das ist zum Beispiel auch etwas, was ich Anfang Januar besprechen möchte in meiner Folge, was ich mir für Ziele gesetzt habe, da werde ich auch noch mal drauf eingehen, wie ich zum Beispiel mir konkret ... Das Ziel setze und auch in die Umsetzung gehe, solche Accountgrößen auch nochmal zwei, drei Stück weiter zu gewinnen.
00:09:34: Genau.
00:09:34: Also wirklich ein riesiges Learning.
00:09:37: Teilweise schmerzhaft.
00:09:38: Teilweise hatte ich da den einen oder anderen Panikmoment auch.
00:09:44: Aber im Grunde genommen ist nichts Wildes passiert, sondern das ist einfach etwas, was ich mir für meinen weiteren Vertriebsweg definitiv mitnehmen werde.
00:09:53: So.
00:09:54: Dann zweiter Punkt, den ich irgendwie jetzt vielleicht nicht direkt am eigenen Leib in diesem Jahr erfahren habe, aber über Umwege immer wieder sehe.
00:10:05: Was ich einfach nochmal thematisieren möchte, das hatte ich jetzt zwar schon im Interview mit Erik, Katz ganz klar natürlich versiert.
00:10:12: Führungspersönlichkeiten, Führungsqualitäten im Vertrieb und allgemein auch, wie wichtig das eigentlich ist.
00:10:18: Aber mein Key-Learning daraus ist wirklich das Führung.
00:10:22: über Erfolg oder Misserfolg entscheidet und hier gibt es eigentlich absolut keine Ausnahme.
00:10:27: Also wirklich absolut nicht, es gibt... Vereinslte Persönlichkeiten, wenn wir jetzt beim Vertrieb zum Beispiel bleiben, die scheißen einfach da drauf.
00:10:34: Ja, die sagen mir, es ist sowas von egal, was mir meine Chefin, mein Chef erzählt, ich ziehe meinen Dingen durch und die sind auch erfolgreich damit.
00:10:41: Aber das ist so eine extreme Ausnahme und die werden teilweise auch von einer schlechten Führungsperson ausgebremst, weil die zum Beispiel Kontrolle über jemanden erlangen wollen, der eigentlich ein Freigeist ist und dem man gar nicht kontrollieren soll, weil sonst bremst man ihn oder sie in ihrem oder seinem Erfolg aus.
00:10:59: Das habe ich dieses Jahr tatsächlich in meinem persönlichen Umfeld sehr, sehr viel mitbekommen, dass es tatsächlich mehr schlechte Führungskräfte und Persönlichkeiten gibt als gute.
00:11:13: Und das ist unglaublich schade, weil es gibt ein gutes Sprichwort, das heißt, der Fisch fängt von Kopf anzustinken.
00:11:20: Und wenn die Führung schlecht ist, dann leidet immer die Performance im Team, die Motivation sinkt allgemein und auch ganz schnell.
00:11:30: Und es breitet sich Unzufriedenheit aus.
00:11:32: Und diese Unzufriedenheit ist nicht nur im Team bemerkbar, sondern oder auch nicht nur im Job, sondern in den ganzen anderen Lebensbereichen.
00:11:41: Ja, wenn du irgendwie schon keinen Bock hast, morgens, wenn um neun oder acht Uhr der Wecker klingelt, aufzustehen, weil du ganz genau weißt, diese Stimmung, keine Ahnung, was ich den ganzen Tag im Büro machen soll, dann zieht sich das durch.
00:11:54: Du hast keine Energie, du kommst da nach Hause vor allem jetzt in den kalten Wintertagen, wenn auch noch kein ... da ist, da wird man einfach träge.
00:12:02: Und das zieht sich extrem durch.
00:12:05: Und deswegen ist mein Learning an dieser Stelle, ich habe es auch am eigenen Leib erfahren, wie es ist, schlecht geführt zu werden, weil Führung allgemein ein extremes ein extremer Skill ist, den man sich aneignen muss und auch immer weiter feilen muss, genauso wie jede andere Fähigkeit, die du irgendwie trainierst, aber irgendwie habe ich leider sehr viele Gegenbeispiele gesehen, wo ich mir denke, was macht das Unternehmen da eigentlich?
00:12:33: Dann wird dann zum Beispiel, was ich mitbekommen habe, ein ehemaliger Eishockey-Profi oder so, der jahrelang gespielt hat, ja, heiratet irgendwo, kommt in den Familienunternehmen.
00:12:47: und wird dann da auf einmal als Leiter im Vertrieb eingesetzt.
00:12:51: Hä?
00:12:52: Nur weil man ihm jetzt einen Job im Innerhalb des Unternehmens ermöglichen möchte und weil er jetzt vielleicht mit der Geschäftsführerin verheiratet ist, heißt das ja noch lange nicht, dass sein Kompetenzbereich gesichert ist und er direkt so eine hohe Verantwortungsstelle übernehmen kann.
00:13:12: Und ich kann hier aus erster Quelle sagen, dass das Ding wirklich gegen die Wand fährt.
00:13:17: Und das, das, das... Fatale dabei ist, und das ist eigentlich schon so.
00:13:21: mein Appell an alle Unternehmen da draußen, ja, die reflektieren nicht, wo die Performance wirklich hängen bleibt.
00:13:29: Die sehen, okay, da ist unstrukturier, das Chaos, die Mitarbeiter haben irgendwie alle keinen Bock, die sind alle unorganisiert, unzufrieden und so, deswegen sind die Mitarbeiter schuld.
00:13:40: Aber ganz, ganz wenige sind in der Lage, wirklich zu reflektieren, wo die Performance wirklich hängen bleibt.
00:13:44: Und das ist ... Aufgabe eines Unternehmen, also der nächst höheren Führungspersönlichkeit oder vielleicht auch der Geschäftsführung mal sich anzuschauen, Moment mal.
00:13:54: Warum brennt denn da die ganze Zeit das Feuer?
00:13:56: Warum haben wir da so eine hohe Fluktaution?
00:13:59: Warum sind die Leute uns zufrieden?
00:14:03: Dass das herausgefunden wird und wenn man dann feststellt, das sitzt eine Pfeife.
00:14:08: Egal wie gerne man diesen Menschen hat jetzt persönlich, aber im Businessbereich ist das eine Pfeife.
00:14:15: dann gehört diese Person ausgetauscht.
00:14:19: Sonst wird es kein Team dieser Welt geben, was langfristig gut performt.
00:14:24: Und das ist natürlich einfacher gesagt als getan jetzt in der Theorie.
00:14:28: Aber manchmal muss man solche Entscheidungen, solche harten Entscheidungen im Business-Bereich treffen, damit das Business weitergehen kann.
00:14:38: Ich hab's auch, also hier kann ich auch unzählige Beispiele nennen, ein anderes Beispiel, was ich auch an eigener ... an eigener Hand erfahren habe.
00:14:48: Da war ein mittelmäßiger Vertriebler, sag ich mal, der sich irgendwie durch gute Kontakte innerhalb des Unternehmens da einen Namen gemacht hat, ohne wirklich eine, ich sag mal, herausragende Leistung oder so zu liefern.
00:15:02: Aber wie gesagt, war halt einfach ein Menschenfänger, sag ich mal, der sich dann nach und nach so ein bisschen über Kontakte hochgearbeitet hat.
00:15:10: Und diese Person ist dann in die Führungsrolle gegangen.
00:15:14: Also hat dann ein Vertriebsteam bekommen und so weiter, ohne jemals davor in Erführung gewesen zu sein.
00:15:20: Und das Problem war, dass diese Person sich nicht richtig eingestanden hat, dass fehlende Kompetenzen da sind.
00:15:27: Der hat nicht aktiv nach Hilfe gefragt, der hat nicht gesagt, ich bin hier überfordert, hier brauche ich ein bisschen mehr Anleitung.
00:15:33: Sondern er war so von sich selber überzeugt, dass er ... ja.
00:15:37: dachte ja das kann ich schon alles alleine und ich bin ja eh der beste und holster was auch immer.
00:15:41: ja Ende vom lied.
00:15:42: ein Jahr haben sie ihm zeit gegeben das ganze team ist vor die wand gefahren und ja ist jetzt gegangen.
00:15:50: also das ist halt einfach wirklich so ein ding das darf man nicht unterschätzen.
00:15:56: ja das habe ich auch im interview mit erik gesagt nur weil ich eine Top-Vertrieblerin bin.
00:16:01: Ja, und meine Zahlen schaffe und gute Umsätze liefere.
00:16:05: seit Jahren heißt es nicht, dass ich eine Top-Führungsperson bin, weil ich theoretisch weiß, wie Vertrieb abläuft.
00:16:12: Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe und ich persönlich als in meiner Vertriebsrolle würde mir nicht zu trauen, jetzt gerade einen Vertriebsteam zu führen.
00:16:21: Aber viel zu viele Menschen gehen, da viel zu leichtfertig mit um und gehen irgendwie auf Führungsebenen, die einfach nichts werden können.
00:16:29: Ja, und deswegen ist hier mein großer Appell einfach, Leute reflektiert, seid ehrlich, geht in die offenen Gespräche und dann müsst ihr wirklich radikal aussortieren, ne?
00:16:39: Weil sonst wird kein Team der Welt performen.
00:16:41: Das hat noch nicht mal was mit Vertrieb zu tun, sondern allgemein auch.
00:16:45: So, und auf der anderen Seite welchen Appell ich auch an diejenigen geben kann, die jetzt hier eigentlich zuhören.
00:16:51: Das sind ja Vertriebler, ähm, also Vertriebler im überwiegenden Sinne.
00:16:57: Mein Appell ist wirklich ... schaut ganz genau, wen ihr als Führungskraft habt und trefft bewusste Entscheidungen.
00:17:04: Und wenn ihr irgendwie merkt, irgendwie könnte ich viel, viel mehr aus meiner Leistung rausholen oder ich war in meinem anderen Job zum Beispiel besser oder habe besser verdient und hier komme ich irgendwie nicht so richtig weiter.
00:17:14: Dann solltest du dich auf jeden Fall reflektieren und dir mal die Frage stellen, bin ich überhaupt noch richtig hier?
00:17:21: Und ich würde hier natürlich nicht direkt irgendwie jemandem raten, aus dem Unternehmen oder so auszutreten, sondern erst mal in die offene Kommunikation zu gehen und sich dann mal zu überlegen, wie offen ist denn überhaupt meine Führungskraft für Feedback, für Verbesserungen, für Entwicklungsgespräche oder so?
00:17:37: Bekomme ich hier überhaupt das, was ich brauche, mich weiter zu entfalten?
00:17:41: Und wenn das alles verneint wird oder ihr das Gefühl habt, ihr steht auf einer Stelle rum.
00:17:46: Sorry, dann ist es Zeit, sich einen anderen Job zu suchen.
00:17:49: Also da würde ich auf jeden Fall meine Lebenszeit nicht mit verschwenden, weil wir wollen ja alle weiterkommen und das sind so die ersten frühindikatoren, die früher oder später dazu führen werden, dass entweder eure Performance leidet, die Unzufriedenheit halt hochsteigt oder allgemein halt einfach nichts vorangeht und man sich dann irgendwie fühlt, ja.
00:18:09: ... wie jemand der Fehl am Platz ist.
00:18:12: Das hatte ich auf jeden Fall auch schon ... ... in meiner beruflichen Laufbahn.
00:18:15: So.
00:18:17: Okay, also ich habe jetzt sehr ausführlich über das zweite Learning gesprochen, ... ... aber das ist auf jeden Fall etwas, was mir dieses Jahr noch mal ... ... richtig bewusst geworden ist, wie ... ... verdammt wichtig es ist, ... ... in einem funktionierenden Team zusammenzuarbeiten ... ... und vor allem mit einer funktionierenden ... ... Persönlichführungskraft.
00:18:35: So.
00:18:36: Das dritte Learning, was ich eigentlich ... auch immer wieder mal so thematisieren zwischen den Zeilen auch oder ich glaube sogar, dass ich das letztes Jahr auch schon als Learning mitgeteilt habe.
00:18:47: Du musst deine Ziele immer glasklar vor Augen haben, sonst arbeitest du ins Leere und kommst nie dort an, wo du eigentlich hin möchtest.
00:18:55: Und deswegen ist mein Learning mal wieder für dieses Jahr, dass Ziele messbar, konkret und überprüfbar sein sollen.
00:19:02: Und hier habe ich auch noch eine Buchempfehlung.
00:19:05: Ich muss es mal kurz holen.
00:19:07: Und zwar das zwölf Wochenjahr von Brian Moren und Michael Lenington.
00:19:14: Gibt es auch in der deutschen Version natürlich.
00:19:16: Ich habe es jetzt in der deutschen Übersetzung gelesen.
00:19:18: Ich finde, es war sehr gut, unverständlich zu lesen.
00:19:21: Und die Quintessenz dieses Buches ist eigentlich, dass man sich, also das könnt ihr gerne ausprobieren.
00:19:27: Ich habe auch schon beide Sachen ausprobiert.
00:19:30: keine Jahresziele setzen sollte, sondern quartalsweise seinem Jahr planen sollte.
00:19:35: Und das führt wiederum dazu, dass viel effektiver gearbeitet wird, dass viel fokussierter und komprimierter sich auf ein, zwei, drei maximal wichtige Ziele konzentriert wird, die man halt viel leichter überprüfen kann, wo nicht so eine ellenlose, lange Warte, ich sag mal, Jahresspanne oder Monatsspanne halt vor einem liegt, sondern man hat die drei Monate vor Augen.
00:19:59: Und sagt alles klar, Monat eins das, Monat zwei das, Monat drei das.
00:20:02: und danach reflektiere ich mich.
00:20:03: Und das habe ich jetzt mal ausprobiert.
00:20:05: Also sonst mache ich eigentlich immer eine große Jahresreflektion.
00:20:10: Dann setze ich meine Jahresziele, die auf mein Visionskonto einzahlen.
00:20:14: Da mache ich aber auch noch mal eine Folge, falls euch das interessiert.
00:20:17: Und danach breche ich das quasi runter auf Monats- und Wochenaktivitäten.
00:20:23: Und jetzt war es aber so, dass ich ... Zum Ende des Jahres, das fing ab September an.
00:20:29: eine sehr, sehr wichtiges Ziel hatte, weil mir ein Umsatz weggebrochen ist, den ich eigentlich schon reinkalkuliert hatte für die Erreichung meines Jahresziels.
00:20:38: Und da hab ich ein bisschen kalte Füße bekommen und ich dachte mir so, ich muss jetzt irgendwas machen, dass ich meinen Jahresziel auch wirklich schaffe, meinen Jahresumsatz, der wirklich sehr hoch gegriffen ist.
00:20:50: Und deswegen hab ich mit dem Prinzip des zwölf Wochen Ziele, des zwölf Wochen Jahres gearbeitet.
00:20:57: Und das besteht darin, dass ihr ein konkretes und messbares Ziel habt, beispielsweise.
00:21:03: Weitere hunderttausend Euro Umsatz bis zehnten Elften, blablabla.
00:21:07: Stand jetzt bei mir, ja?
00:21:08: Taktik bedeutet quasi, wie du das umsetzt.
00:21:11: Ich hab mir dann aufgeschrieben, zehn Neukunden kontaktieren, dreißigtausend Euro Umsatz jeden Monat und zwei weitere Großkunden gewinnen, die mindestens noch zwanzigtausend Euro dieses Jahr umsetzen.
00:21:22: So.
00:21:22: Und danach ... ist quasi, also dann definiert ihr quasi welche, welche Taktiken ihr habt bei Schwierigkeiten.
00:21:33: Und hier sind natürlich die Schwierigkeiten, wenn ich jetzt irgendwie nach zwei Monaten merke, oh mein Gott, ich bin bei hunderttausend noch lange nicht angelangt, sondern bin erst bei dreißigtausend oder so, dass man sich immer wieder überprüft.
00:21:44: Und da hab ich mir zum Beispiel aufgeschrieben, ich halte meine Aktivitäten hoch, gesetzt der großen Zahlen, je mehr ich sehe, desto mehr ernte ich, wer viel macht, wird viel gewinnen.
00:21:53: Und das stimmt ja auch.
00:21:54: Ich habe mir das wirklich vor Augen gesetzt, egal wie es läuft.
00:21:57: Ich werde meine Aktivitäten step-für-step durcharbeiten.
00:22:01: Ich werde jeden Tag zehn Neukunden kontaktieren, damit ich früher oder später die dreißigtausend Umsatz erreiche und mich vor allem auf die zwei weiteren Großkunden konzentrieren.
00:22:13: Und da kannst du ja auch ganz, ganz viel in der Vorrecherche, in der Vorbereitung machen, welche Liedlisten du dir zum Beispiel erstellst und so weiter und so fort.
00:22:22: Und siehe da, es ist tatsächlich eine extrem knappe Geschichte gewesen.
00:22:27: Am zehnten Elften habe ich dieses Ziel auch noch nicht erreicht gehabt, aber ich habe es letzte Woche erreicht und habe meinen Jahresziel tatsächlich geschafft.
00:22:37: und ich denke, dass ich dieses Jahresziel nicht geschafft hätte, wenn mir nicht so klar vor Augen gewesen wäre.
00:22:45: Wo will ich hin?
00:22:46: Was will ich messen?
00:22:47: Welche Aktivitäten muss ich umsetzen?
00:22:49: Und was tue ich, wenn es jetzt gerade nicht so läuft?
00:22:52: Und auf dieser Basis habe ich quasi auch noch mal mit dem Creator Journal gearbeitet.
00:22:57: Falls ihr da irgendwie Fragen habt, schreibt mir gerne auf Instagram.
00:22:59: Da habe ich, glaube ich, auch schon mal eine Story zu aufgenommen.
00:23:02: Weil das Creator Journal mir quasi dabei hilft, meine Tagesaktivitäten zu tracken.
00:23:06: Also ich habe dann einen Wochenplan.
00:23:08: und Reflektier erstellen wir dann zum Beispiel einen Plan, was habe ich Montags für Aufgaben, Dienstags, Mittwochs, Donnerstags und so weiter und so fort.
00:23:17: Daraufhin konnte ich mich ja überprüfen, was habe ich heute gemacht?
00:23:21: Wie viele Neukunden habe ich geschafft?
00:23:23: Wie viel Umsatz habe ich reingeholt?
00:23:25: Und dann habt ihr quasi nach jeder Woche am Wochenende dann die Möglichkeit, euch zu reflektieren, wie viel Umsatz es ist reingekommen, was will ich besser machen?
00:23:32: Wenn ich zum Beispiel eine Woche hatte, ist auch vorgekommen, wo ich nur Euro Umsatz hatte, habe ich mich reflektiert und mir dann als Lösung aufgeschrieben, vielleicht sollte ich mich auf eine andere Branche konzentrieren oder auf andere Leadquellen zum Beispiel zurückgehen, dass ich zum Beispiel zum Beispiel Stellenanzeigen, mehr Studiere oder zum Beispiel im Vorweihnachtsgeschäft mich mehr auf die Unternehmen konzentriere, die einen Werbeniet haben, wie zum Beispiel Lebkuchenhersteller oder so.
00:23:58: Das hat echt gut funktioniert.
00:24:00: Das kann ich euch richtig ans Herz legen, auf jeden Fall das zwölf Wochenjahr von Brian Moran.
00:24:06: Falls ihr das nicht finden solltet, schreibt mir gerne, ich schicke euch ein Buchlink und verlinke die Bücher auch gerne in meiner Folgenbeschreibung.
00:24:14: Learning Nummer vier war für mich ein extrem schwer umsetzbares Learning, weil ich irgendwie schon so daran gewöhnt bin, dass ich in diesem Punkt extrem viel investiere.
00:24:27: und das ist nämlich der Punkt, investiere nicht nur in Weiterbildung, investiere auch ins Leben.
00:24:33: Und hier muss ich sagen, seitdem ich im Vertrieb arbeite, verdiene ich ja auch eine gewisse gute Summe, von der ich leben kann, wo auch viel übrig bleibt am Ende des Monats.
00:24:42: Und da hab ich mir wirklich immer gesagt, Boah, Helena, dieses Geld musst du in dein Skillset investieren, du musst dich weiterbilden, du musst in die richtigen Umkreise kommen, in die richtigen Netzwerke, Mentoring, Coaching und so weiter und so fort.
00:24:55: Und deswegen ist da echt eine gute beachtliche Summe zustande gekommen, also mindestens mal einen hoher fünfstelliger Bereich.
00:25:02: ähm, den ich investiert habe in den letzten drei, vier Jahren, ähm, um mich selber weiterzubringen.
00:25:07: Und das hat mich auch definitiv weitergebracht, ja?
00:25:10: Also, gar keine Frage, das kann ich jedem ans Herz legen.
00:25:13: Aber ganz ehrlich, zwei tausendfünfundzwanzig hab ich mir mal bewusstgesagt, ey, Helena, ganz ehrlich, dieses Jahr hab ich mal keinen Bock irgendwie auf einen Mentoring, was jede zwei Wochen an einem Sonntag stattfindet, wo ich ... einfach kein richtiges Wochenende oder sowas habe, sondern ich möchte in diesem Jahr mehr in mein Leben investieren.
00:25:34: Und ganz ehrlich, ich muss wirklich sagen, es war eines der geilsten Jahre überhaupt.
00:25:38: Ich war insgesamt, ich glaube, zehnmal im Ausland.
00:25:41: Ich habe zwei Monate in Barcelona gewohnt.
00:25:43: Ich war in Guatemala, Österreich, Schweiz, Italien.
00:25:47: Keine Ahnung.
00:25:47: Also, ich habe so viel gesehen und mir auch einfach mehr Raum für Freude, Erlebnisse und Leichtigkeit gegeben.
00:25:56: Und deswegen ist mein Learning an dieser Stelle.
00:25:59: Und das fehlt mir, um ehrlich zu sein, auch so ein bisschen an diesen ganzen... Mindset-Gurus und Coachings.
00:26:04: Die sind teilweise sehr streng mit so einer Ami-Mentalität unterwegs.
00:26:08: Wenn du nicht jeden Tag um sechs Uhr aufstehst und deine Zähne durchziehst und fünf mal die Woche im Gym gehst und dich mit Gleichgesinnten irgendwie ... keine Ahnung, permanent umgibst, dann hast du verloren.
00:26:21: Dann kannst du gar nicht erfolgreich werden.
00:26:22: Das stimmt nicht.
00:26:24: Weil das Leben besteht nicht nur aus Arbeit.
00:26:26: Es ist wirklich hart, das zu sagen manchmal oder zu hören, aber es ist nicht nur Arbeit.
00:26:32: Selbst wenn wir in einer Gesellschaft leben, wo das sehr viel gefordert wird, wo sehr viel auf Karriere natürlich auch geschaut wird und natürlich auch einen gewissen Betrag X verdient werden muss, damit du deinen Lebensstandard halten kannst.
00:26:44: Aber es, das ist nicht alles.
00:26:47: Und deswegen ist mein Learning, was ich mir fürs nächste Jahr mal in so einer Kombination mitnehmen möchte.
00:26:52: Ich möchte nämlich nächstes Jahr definitiv auch wieder mehr in meine Weiterbildung investieren, weil ich dieses Jahr wirklich nichts gemacht hab, außer Bücher gelesen.
00:27:02: Und das eine oder andere, ja, den einen oder anderen schnellen Kurs mal zum Thema, also so bestimmten Themen gemacht, sag ich mal, aber jetzt kein größeres begleitendes Mentoring oder so, ja.
00:27:13: Und deswegen habe ich mir fürs nächste Jahr als Learning mitgenommen.
00:27:17: Ich muss nicht jedes Coaching mitnehmen.
00:27:19: Ich darf auch mal leben.
00:27:21: Und ... Aber die Kombination aus beiden ist halt das, was dich langfristig voranbringen wird.
00:27:27: Auf der einen Seite natürlich die Coachings, die du hast, die du bewusst wählst.
00:27:31: Du musst nicht jedes Coaching mitnehmen.
00:27:33: Du musst nicht überall dabei sein, sondern du musst dir gezielt auspicken.
00:27:36: Okay, das bringt mich jetzt weiter, weil hier hab ich diesen Need, also brauche ich diesen Bereich.
00:27:42: Oder muss hier weiter geschult werden oder so.
00:27:45: Aber man darf sich auch erlauben, diese Balance zu halten und sich dann auch mal zu sagen, boah, ich mach jetzt einfach mal zwei Monate nix.
00:27:51: weil ich brauche diese Ruhe und so kommst du in dieser Balance.
00:27:57: Und das ist auch mein Learning auf jeden Fall, dass Balance kein Stillstand ist, sondern sie ist Nachhaltigkeit, weil ganz ehrlich, wenn du nicht funktionierst, dann funktioniert dein Business nicht, dein Vertrieb nicht gar nichts.
00:28:08: Also das ist wirklich wichtig, sich in Balance zu halten und sich auch mal Sachen zu gönnen.
00:28:13: Dafür ist das Leben da.
00:28:15: Das Leben kann so schnell vorbei sein leider.
00:28:19: Und das wäre doch irgendwie schade, dann zurück zu blicken und zu sagen, ja, so eigentlich habe ich zehn geile Urlaube verpasst, weil da saß ich zehnmal bei einem Coaching, bei zehn verschiedenen Anbietern und hätte aber eigentlich nur drei davon gebraucht.
00:28:35: Das ist mein Learning, definitiv, was ich fürs nächste Jahr mitnehmen möchte.
00:28:40: So.
00:28:41: Und ein letztes Learning, was ich tatsächlich dieses Jahr radikal umgesetzt habe, was mich extrem freut.
00:28:49: fürs nächste Jahr, was ich jedem ans Herz legen kann, ist Fixkostenreduzierung und das permanent und konsequent.
00:28:57: Und dieses Learning ist teilweise extrem unterschätzt, weil wir ja auch in einer Konsumgesellschaft leben, wo es ja auch heißt, ach du musst dir mal was gönnen und das mal kaufen und hier mal shoppen und so weiter und so fort.
00:29:10: Und ich habe für mich selber gesagt, schau mal, Ich möchte ja weiterkommen und ich möchte zum Beispiel auch Geld für Coachings haben und ich möchte Geld in meine eigenen Projekte haben, aber ich möchte auch mir Sachen gönnen, die irgendwie mein Leben bunter machen.
00:29:25: So Urlaube zum Beispiel oder Auslandsaufenthalte.
00:29:30: Und da kannst du ja zwei Möglichkeiten.
00:29:32: Entweder du sparsst dafür oder du verdienst mehr.
00:29:34: Und dieses Jahr hab ich ... mal den erster Weg gewählt, dass ich mir ganz bewusst angeschaut habe, wo fließt eigentlich die ganze Zeit mein Geld hin?
00:29:43: Und ich habe mich hingesetzt und drei Kostenblöcke radikal umgestellt und muss sagen, dass ich nächstes Jahr mit über zweitausend Euro weniger Fixkosten pro Monat spare.
00:29:55: Ich habe Versicherungen umgestellt, Versicherungen gekündigt, die ich überhaupt nicht brauche, sei mal mal ganz ehrlich, in Deutschland ist irgendwie jeder überversichert.
00:30:03: Ich habe ... ... Optimierungen an so Ausgaben wie zum Beispiel Auto gemacht und so weiter.
00:30:10: Oder zum Beispiel auch ... ... laufende Kosten beendet, die ich überhaupt nicht nutze.
00:30:16: Ja, oder ... ... das sind so Kleinigkeiten zum Beispiel auch gewesen.
00:30:19: Ich mache ja CrossFit, jeder der CrossFit kennt, der weiß, dass das ... ... teilweise ein teures Hobby ist, ... ... ich habe da hundertzwanzig Euro ... ... jeden Monat bezahlt ... ... für dreimal die Woche quasi trainieren gehen, ... ... habe aber festgestellt, ... ... aufgrund meiner Auslandsaufenthalte ... ... und aufgrund von solchen ... ... Monaten wie zum Beispiel Dezember, ... ... bin ich gar nicht dreimal die Woche da, ... ... so und deswegen habe ich zum Beispiel ... ... auf eine zwanziger Karte umgestellt ... ... und spare mir dadurch langfristig ... ... zweihundert, dreihundert Euro pro Jahr.
00:30:47: Und das mag jetzt erst mal ... ... vielleicht so kleinmickrige ... ... ich sag mal Kalkulation ... sein, dass man sagt, ach komm, hier zwanzig Euro, da fünfzig Euro, aber genau um solche Beiträge, also genau um solche Umsätze und solche Ausgaben geht es manchmal, weil genau diese kleinen Fisse, Sachen, die man so durchwinkt, die machen manchmal zweihundert, fünfhundert Euro pro Monat aus, die ganz, ganz schnell optimiert werden können.
00:31:14: Und das ist auf jeden Fall etwas, was sich jedem ans Herz legen kann, sich einfach mal regelmäßig hinzusetzen, ob das jetzt jeden Monat sein muss.
00:31:21: weiß ich jetzt nicht.
00:31:22: Aber ich finde, zum Ende des Jahres ist eigentlich immer ein sehr guter Zeitpunkt, sich mal zu überlegen, was ist dieses Jahr an Versicherungen geflossen?
00:31:31: Welche Fixkosten habe ich allgemein, die ich für einfach mal hinterfragen kann?
00:31:35: Und ich bin mir sicher, dass jeder da draußen die ein oder andere Ausgabe für sich erkennt, die ganz einfach gestrichen werden kann.
00:31:44: Und das wiederum macht natürlich, dass das nimmt super viel Druck raus, wenn man auf einmal Sachen erkennt.
00:31:53: die man an Ausgaben optimieren kann, weil du zum Beispiel dadurch weniger Umsatzzwang hast.
00:31:58: Weil du weißt, okay, wenn jetzt mal ein, zwei Monate schlechter laufen, muss ich nicht direkt in Panik verfallen, weil hier hab ich mir zum Beispiel tausend Euro eingespart oder so.
00:32:06: Du hast grundsätzlich dadurch natürlich auch mehr Entscheidungsfreiheit und mehr mentale Ruhe.
00:32:11: auch, wenn du weißt, hey, ich bezahle jetzt aktuell monatlich nur das, was ich eigentlich wirklich brauche, um weiterzukommen und was ich für mein Leben brauche und so weiter und so fort.
00:32:20: Alles andere hab ich optimiert.
00:32:22: irgendwie so, man fühlt sich irgendwie so aufgeräumter, finde ich, weil man mehr Überblick hat, das gibt einem Sicherheit und so weiter und das sollte auf jeden Fall definitiv jeder mal für sich anschauen.
00:32:34: Aber wie gesagt, ich will mich jetzt auch nicht als Finanzberaterin oder so hinstellen, dass es einfach nur einen Impuls, den ich hier setze, der mir dabei geholfen hat, wie gesagt, einen richtig fetten Fixkostenblock zu optimieren.
00:32:45: Und das ist einfach ein cooles Gefühl.
00:32:49: Also, was ich auf jeden Fall, jetzt sind wir auch schon zum Schuss der Folge angekommen.
00:32:52: Ich habe, glaube ich, jetzt das eine oder andere Learning sehr ausführlich mal durchblicken lassen und möchte hier an der Stelle einfach nochmal zusammenfassend sagen, um das mal wieder abzukürzen, dass dich Abhängigkeit definitiv schwächt.
00:33:05: Hier ist nochmal der Punkt.
00:33:07: Denk daran, dass dein größter Kunde nicht mehr als fünfzig Prozent deines Umsatzes ausmachen sollte.
00:33:13: Gute Führung ist alles und das sollte vor allem als Mitarbeiter aktiv hinterfragt werden, aber auch als Unternehmen, dass man, dass man genau dann oder gerade dann, wenn irgendwas stocktem Unternehmen oder eine Performance leidet, sich nicht die einzelnen Mitarbeiter anschaut, sondern bei den Führungskräften anfängt.
00:33:32: Dann kann ich auf jeden Fall als Learning mitgeben, wo ich auch nochmal eine eigene Folge zu aufnehmen werde, ist klare Ziele, die schaffen nämlich Fokus.
00:33:40: Und die erhöhen eure Wahrscheinlichkeit, dass ihr auch dort ankommt, wo ihr ankommen wollt.
00:33:46: Das ist kein Hokus-Pokus oder so, das schreibt mir jetzt mal eine Zahl auf, sondern das ist eine Strategie, die dahinter steckt, die ich euch auch gerne nochmal in der Zielfolge auf jeden Fall nochmal erläutern kann.
00:34:00: Dann, was ich auch immer wieder als Impuls mitgeben kann, Leben und Arbeiten brauchen Balance und auch hier sich einfach mal bewusst zu hinterfragen, brauche ich jetzt das zehnte Mindset Coaching.
00:34:11: oder wähle ich bewusst jetzt die Weiterbildung aus, den Mentor und hab dann aber auch noch auf der anderen Seite ein bisschen Konsumgeld, sag ich mal, oder ein bisschen Geld für mein Leben übrig, für Sachen, die ich mir schon lange mal erlauben oder leisten wollte.
00:34:29: Und der letzte Punkt, der schließt so ein bisschen an, an dem, was ich gerade gesagt habe, weniger Fixkosten, gleich weniger Druck.
00:34:39: Das ist immer so eine Waage, ich bin auch kein Fan von irgendwie so Geizsachen, dass man jeden Euro umdrehen sollte, obwohl man sich das eigentlich leisten kann.
00:34:48: Es geht aber eigentlich mehr darum, sich regelmäßig zu hinterfragen, wohin fließt mein Geld, welche Ausgaben habe ich und brauche ich das eigentlich wirklich?
00:34:58: Und schnell sind da mal locker ein paar hundert Euro monatlich übrig, die man für andere sinnvollere Sachen einsetzen kann oder einfach mal auf Seite legen kann.
00:35:08: um sich dann Sachen zu leisten, auf die man richtig Bock hat.
00:35:13: Und mein größtes Learning jetzt abschließend ist, dass Erfolg im Vertrieb nicht bei Techniken beginnt, sondern bei den bewussten Entscheidungen, die du für dein Leben triffst.
00:35:24: Ja, und ich hoffe sehr, dass ich mit dieser heutigen Folge den ein oder anderen Denkimpuls sitzen konnte, der dem ein oder anderen dabei weiter hilft, ja, durchzustarten im nächsten Jahr oder sich selber vielleicht nochmal zu reflektieren oder vielleicht sogar auch Identifizierungspotenzial liefert und sagt, boah, in dieser Situation war ich jetzt auch und das könnte ich tatsächlich besser machen.
00:35:45: So.
00:35:46: Das war's für heute für die heutige Folge.
00:35:49: Ich erinnere gerne noch mal zum Abschluss da dran.
00:35:51: Schickt mir supergerne eure Fragen bis einschließlich Sonntag noch mal rein und dann freue ich mich schon auf nächste Woche auf die Q&A-Volge und wünsche euch da draußen jetzt erstmal besinnliche, schöne Weihnachten, genießt die Zeit mit der Familie, fahrt richtig schön runter, lasst es euch schmecken und natürlich auch reich beschenken.
00:36:09: Bleibt gesund und wir hören uns bald, eure Helena.
00:36:11: Ciao, ciao.
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